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Drei Frauen - ein Traum

We have a dream. Den Traum einer Welt, in der sich jedes Lebewesen seiner Natur gemäss entfalten darf.

Die Pferde sind unserer Freunde und Lehrer. Aber nicht nur sie sollen und dürfen mutig und selbstbewusst, und gleichzeitig feinfühlig und sanft sein sondern auch wir Menschen.

Wir träumen von motivierten Pferden, die es lieben, sich mit ihren Menschen zu tummeln. Von Pferden, die verstanden haben, dass wir und unser Training ihren Körper und ihr Wohlbefinden stärken.

Wir kommen aus völlig unterschiedlichen Richtungen und wollen doch dasselbe.

Keine Methode und keine „einzig wahre Lehre“ wird dich zu diesem Ziel bringen. Denn das Leben und das Sein mit Pferden gelingt am besten mit offenem Herzen, wachem Verstand und einem lebendigen, bewohnten Körper.

Was dir dabei hilft, wird dir kein Guru sagen können.

Weil du du bist und keine Maschine. Genauso dein Pferd.

Wir, Antoinette Hitzinger,  Mera Brockhage und Jule Liebelt, wollen einen echten Beitrag zur Verbesserung der Pferdewelt leisten.

Weil wir Pferde und Menschen mögen und uns sicher sind, dass das Leben mit Pferd ein wunderbares Geschenk für beide sein kann.

Landauf landab begegnen uns aber Situationen, in denen die Pferde missverstanden werden und auf dieser Basis kann es kein wirkliches Glück für beide geben.

Statt darüber zu verzweifeln oder hinter vorgehaltener Hand über all die Nix-Checker zu lästern, haben wir uns entschieden, loszugehen und in vollem Respekt für jeden Menschen und jedes Pferd denjenigen Menschen und Wegen unsere Stimme zu geben, die uns und unsere Pferde glücklich machen.

Das ist es, was uns verbindet.

Abgesehen davon sind wir drei recht verschieden, und das freut uns. Denn darum geht es ja genau, dass nicht für jeden Menschen und jedes Pferd dasselbe passt.

Ein paar Worte über uns:

 

 

Jule Liebelt

In der ersten Reitstunde vom Pferd zu fallen, kann schnell das Aus für die Pferdekarriere bedeuten- nicht so bei Jule Liebelt.
Für die Sechsjährige in Südafrika waren lange Ausritte und tagelange Wanderritte Normalität und es war ihr klar: das muss für immer so bleiben.

Später in Deutschland sammelte Jule durch unzählige Pflegepferde, Reitlehrer, Praktika und einem Leben auf dem Ponyhof in allen Bereichen des Pferdetrainings Erfahrungen und erlangte tiefes Verstehen für Pferde und deren Menschen.

Eine Ausbildung zur Pferdewirtin lieferte die berufliche Grundlage, pädagogisches Fachwissen eignete sie sich, parallel zu ihrer Selbstständigkeit als mobile Reitlehrerin und Bereiterin, in einem Studium der Kindheitspädagogik an.

Ihre Entwicklung verläuft weiterhin mit dem ihr eigenen Drive und ihrer besonderen Präsenz, die sie sicherlich bei ihren regelmäßigen Besuchen der Islandpferde direkt auf Island erworben hat.

Gangpferdereiten ist ihre Leidenschaft, aber gymnastizierende Dressur und Bodenarbeit ist ihr ebenso wichtig, damit Reiten auch dem Pferd Freude machen kann.

So stellt sich ihr auch die Frage, warum sie den Menschen beibringen sollte, ihre Pferde zu besiegen.

Für Jule steht im Vordergrund, dass Entwicklung für Pferd und Mensch in Freiwilligkeit und vertrauensvollem Miteinander geschieht.

Die Konzepte des Intrinzen und Freedom Based Training liefern ihr derzeit die Werkzeuge, um sowohl Pferde als auch Menschen authentisch auf ihren Weg zu bringen.

Antoinette Hitzinger

Pferde sind für Antoinette Freunde und Lehrmeister – ein Leben ohne sie wäre für sie ein Albtraum.

Vor 30 Jahren kam ihr erstes eigenes Pferd, die Halbblutstute Penta in ihr Leben und stellte mit ihrem anspruchsvollen Charakter und ihrer labilen Gesundheit alles auf den Kopf was sie bis dahin über Pferde zu wissen geglaubt hatte. Also hat sie begonnen, neue Wege  zu suchen.

Hätte sie damals schon gewusst, was sie heute weiss, dann hätte sie sich und Penta viele Umwege und viel Leid ersparen können.

Neben dem fundierten Wissen über Anatomie, Mimik, Techniken, Lenrverhalten etc. ist ihr die Herzkraft am wichtigsten. Was sie unter Herzkraft versteht kannst du auf ihrer Seite  www.antoinettehitzinger.com nachlesen.

Wissen mit Herzkraft weiterzuverbreiten und eine starke Community zu erschaffen, die sich gegenseitig unterstützt, die Kraft gibt für den Alltag mit Pferd und gleichermassen für diese einmaligen Momente der grossen Harmonie, das ist es, was sie in die Welt bringen will. Deswegen hat sie Herzenssache Pferd erschaffen.

Ihr Ziel dabei ist, dass sich Mensch und Pferd ihrer Natur gemäss entfalten können und ihr Leben gegenseitig bereichern.

 

Mera Brockhage

Mera träumte schon als Kind von feinem Reiten und der Einheit mit dem Pferd. Stattdessen wurde ihr beigebracht, vorne zu bremsen und hinten zu treiben. Die Pferde hatten daran ebenfalls keinen Spass.

Mit 16 verliebte sie sich in den Warmblutwallach Rubin, ihre Eltern blieben aber konsequent. Zwei Jahre später kaufte sie ihn dann heimlich. Um Rubin auszubilden suchte sie lange nach einem geeigneten Reitlehrer und war verzweifelt, weil es schien, dass niemand diese feine Art unterrichtete nach der sie sich sehnte. Warum am Zügel ziehen, wenn ausatmen reicht?

Dann fand sie Uwe Winkler und heute betreiben sie gemeinsam einen Pensions- und Ausbildungsstall.

Mera hat ihr Studium abgebrochen, um nun ganz ihren Traum vom Leben mit den Pferden zu leben. Mera ist offen für viele Reitweisen, sieht sich selbst jedoch in der klassisch-barocken Reitweise.

Mera’s positive Art und Begeisterung, ihr wacher, offener Geist und ihre grosse Fähigkeit zu reflektieren zeichnen sie aus.