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	<title>Herzenssache Pferd</title>
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	<description>Weil sanfte Wege die stärksten Verbindungen schaffen</description>
	<lastBuildDate>Thu, 05 Mar 2026 12:46:28 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Sonnenpferd-Geschichten · Folge 1 Taiyō – Das Pferd mit dem Fragezeichen</title>
		<link>https://herzenssachepferd.ch/sonnenpferd-geschichten-%c2%b7-folge-1-taiyo-das-pferd-mit-dem-fragezeichen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Antoinette]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Mar 2026 09:09:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In unserer Arbeit begegnen uns so viele Pferde – und jedes hat eine Geschichte. Manche davon sind eindrücklich und bleiben mir im Gedächtnis.Diese hier, weil sie zeigt, wie schnell ein Pferd in eine Rolle geraten kann, die eigentlich gar nicht zu ihm gehört. Und weil sich manchmal alles verändert, sobald jemand beginnt, wirklich hinzuschauen. Darum [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://herzenssachepferd.ch/sonnenpferd-geschichten-%c2%b7-folge-1-taiyo-das-pferd-mit-dem-fragezeichen/">Sonnenpferd-Geschichten · Folge 1 Taiyō – Das Pferd mit dem Fragezeichen</a> erschien zuerst auf <a href="https://herzenssachepferd.ch">Herzenssache Pferd</a>.</p>
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<p data-start="308" data-end="387">In unserer Arbeit begegnen uns so viele Pferde – und jedes hat eine Geschichte.</p>
<p data-start="389" data-end="559">Manche davon sind eindrücklich und bleiben mir im Gedächtnis.<br data-start="450" data-end="453" />Diese hier, weil sie zeigt, wie schnell ein Pferd in eine Rolle geraten kann, die eigentlich gar nicht zu ihm gehört.</p>
<p data-start="561" data-end="646">Und weil sich manchmal alles verändert, sobald jemand beginnt, wirklich hinzuschauen.</p>
<p data-start="648" data-end="712">Darum möchte ich heute diese Geschichte erzählen.</p>
<p data-start="714" data-end="756">Ich nenne sie <strong data-start="728" data-end="755">Sonnenpferd-Geschichten</strong>.</p>
<p data-start="758" data-end="866">Es sind Geschichten von Pferden, denen wir wirklich begegnet sind.<br data-start="824" data-end="827" />Geschichten, die etwas sichtbar machen.</p>
<p data-start="868" data-end="901">Vielleicht kennst du meinen Satz:</p>
<p data-start="868" data-end="901"><span style="font-size: 12pt;"><strong data-start="903" data-end="978">Weil in jeder Geschichte eine Kraft liegt – und in jeder Wunde ein Weg.</strong></span></p>
<p data-start="980" data-end="1143">Heute beginnt diese Reihe mit einem Pferd, das ich für diese Geschichte <strong data-start="1052" data-end="1061">Taiyō</strong> nennen möchte.<br data-start="1076" data-end="1079" />Es ist nicht sein wirklicher Name, aber die Geschichte ist wahr.</p>
<p data-start="1145" data-end="1188">Taiyō ist japanisch und bedeutet <strong data-start="1178" data-end="1187">Sonne</strong>.</p>
<hr data-start="1190" data-end="1193" />
<p data-start="1195" data-end="1400"><span style="font-size: 12pt;"><strong><em><span style="color: #8c5535;">Es war einmal </span></em></strong></span></p>
<p data-start="1195" data-end="1400">ein hübsches schwarzbraunes Hengstfohlen mit einer auffälligen Blesse.<br data-start="1279" data-end="1282" />Sie sah ein bisschen aus wie ein Fragezeichen – und vielleicht passt das sogar besser, als man im ersten Moment denkt.</p>
<p data-start="1402" data-end="1478">Für diese Geschichte nenne ich ihn Taiyō. Das ist japanisch und heißt Sonne.</p>
<p data-start="1480" data-end="1689">Taiyō wuchs gut auf. Er hatte Platz, Luft, Pferdefreunde – alles, was man sich für ein junges Pferd wünscht. Die Züchter waren zufrieden und hofften auf einen guten Preis für ein vielversprechendes Sportpferd.</p>
<p data-start="1691" data-end="1840">Taiyō war ebenfalls zufrieden. Er machte sich keine Gedanken über die Zukunft.<br data-start="1769" data-end="1772" />Er mümmelte sein Heu, genoss sein Leben – und lernte, Pferd zu sein.</p>
<p data-start="1842" data-end="1934">Was er allerdings schon früh merkte: Je nach Wachstum waren seine Beine manchmal… schwierig. Manchmal fühlte es sich an, als würden sie einfach laufen, und er selbst musste mit seinem Körper irgendwie hinterherkommen, um in Balance zu bleiben. Der Körper soll ja schließlich mit. Das tat nicht weh – nur war es eben nicht so leicht wie bei anderen.</p>
<p data-start="2194" data-end="2285">Dann kam der Tag, an dem seine Kindheit vorbei war. Taiyō wurde verkauft und kam in Beritt. Und plötzlich tauchten Dinge auf, die vorher keine Rolle gespielt hatten:<br data-start="2360" data-end="2363" />Zaumzeug, Longe, Sattel. Und im Kreis gehen sollte er auch. Alles seltsam.</p>
<p data-start="2194" data-end="2285"> <a href="https://herzenssachepferd.ch/wp-content/uploads/2026/03/ChatGPT-Image-4.-Maerz-2026-22_21_28.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-22285 aligncenter" src="https://herzenssachepferd.ch/wp-content/uploads/2026/03/ChatGPT-Image-4.-Maerz-2026-22_21_28.jpg" alt="" width="396" height="594" /></a></p>
<p data-start="2437" data-end="2540">Taiyō versuchte es wirklich. Er war kein „schwieriges Pferd“. Er war ein Pferd, das mitmachen wollte.</p>
<p data-start="2542" data-end="2738">Aber dann: Weil sein Körper das Geforderte nicht gut tun konnte – gerade das im Kreis laufen – begann er sich zu verspannen, vor allem im Rücken. Es ging einfach nicht anders.</p>
<p data-start="2542" data-end="2738"><span style="font-size: 12pt; color: #8c5535;"><strong>Wenn der Körper nicht mehr mitkommt</strong></span></p>
<p data-start="2805" data-end="2851">So etwas heißt <strong data-start="2820" data-end="2850">Kompensationsverspannungen</strong>. Es ist einfach ein Versuch eines Körpers, die Aufgaben zu lösen.  Das Perfide daran: Diese Spannung verschwindet nach dem Training nicht einfach wieder. Sie bleibt.</p>
<p data-start="3012" data-end="3156">Der Körper gewöhnt sich daran. Muskelketten werden kürzer, Bewegungen kleiner, das Ganze unangenehmer – und irgendwann meldet das innere System: <span style="color: #8c5535;"><strong data-start="3158" data-end="3180">Achtung. Vorsicht. </strong></span>Nicht, weil draußen wirklich Gefahr ist, sondern weil der Körper sich so anfühlt, als wäre er in Gefahr.</p>
<p data-start="3288" data-end="3352"><strong><span style="color: #8c5535;">Und hier beginnt ein Teufelskreis, der so viele Pferde betrifft.</span></strong></p>
<p data-start="3354" data-end="3512">Ein angespanntes Pferd wird oft schreckhaft oder unruhig. Je nach Typ versucht es entweder, dem Stress davonzulaufen – oder sich möglichst wenig zu bewegen. Manchmal ist es auch abwechselnd beides.</p>
<p data-start="3556" data-end="3659">Und während das Pferd versucht, irgendwie klarzukommen, wird auf der anderen Seite der Mensch unsicher. Verständlicherweise &#8211; wer unsicher wird, will mehr Kontrolle. Wer mehr Kontrolle will, erhöht den Druck.</p>
<p data-start="3759" data-end="3868">Bei Taiyō führte das dazu, dass es immer öfter zu unerwünschten Reaktionen kam: scheuen, wegspringen, bocken. Die Bereiterin wurde unsicherer, hielt mehr dagegen, „schraubte ihn zusammen“ – einfach, um es irgendwie zu schaffen.</p>
<p data-start="3989" data-end="4023">Dabei war es längst fünf nach zwölf. Taiyō hätte nicht noch mehr vom Gleichen gebraucht.</p>
<p data-start="4078" data-end="4174">Er hätte etwas völlig anderes gebraucht: Hilfe hätte er gebraucht, um Balance, Takt und Losgelassenheit zu finden.<br data-start="4155" data-end="4158" />Einen Aufbau, der ihn nicht zwingt zu kompensieren, sondern ihm erlaubt, stabil zu werden.</p>
<p data-start="4268" data-end="4372">Dann kam, was oft kommt, wenn man ein Pferd lange genug über seine Grenzen hinweg „funktionieren“ lässt: Ein Unfall.</p>
<p data-start="4387" data-end="4470">Die Bereiterin flog gegen die Bande und musste verletzt ins Spital gebracht werden. Und plötzlich war aus dem süßen Fohlen in der Erzählung ein „Verbrecherpferd“ geworden.</p>
<p data-start="4561" data-end="4589">Gefährlich.<br data-start="4572" data-end="4575" />Unberechenbar.</p>
<p data-start="4591" data-end="4686">Er sei unreitbar, hieß es, und er sollte zum Schlachter.<br data-start="4647" data-end="4650" />Ein Schlachttermin wurde ausgemacht.</p>
<p data-start="4591" data-end="4686"><a href="https://herzenssachepferd.ch/wp-content/uploads/2026/03/ChatGPT-Image-5.-Maerz-2026-10_35_53.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-22284 aligncenter" src="https://herzenssachepferd.ch/wp-content/uploads/2026/03/ChatGPT-Image-5.-Maerz-2026-10_35_53.jpg" alt="" width="396" height="594" /></a></p>
<p data-start="4688" data-end="4829">An diesem Punkt hätte Taiyōs Geschichte enden können – obwohl er bis dahin, nach bestem Vermögen, immer versucht hatte, es richtig zu machen.</p>
<p data-start="4831" data-end="4923">Zum Glück kam eine Frau ins Spiel, die nicht bereit war, dieses Urteil einfach zu schlucken. Ihr ließ die Frage keine Ruhe: <strong data-start="4957" data-end="5027">Ist er wirklich aus sich heraus gefährlich – oder liegt da etwas anderes darunter? Kann man ihm helfen?</strong></p>
<p data-start="5029" data-end="5129">Sie kaufte Taiyō frei und brachte ihn zu einer Trainerin ihres Vertrauens, mit einem klaren Auftrag: „Finde heraus, was mit diesem Pferd los ist.“ Und in diesem neuen Stall waren die Probleme natürlich nicht plötzlich weg. Aber etwas Entscheidendes war anders:</p>
<p data-start="5294" data-end="5313"><strong><span style="color: #8c5535;">Taiyō wurde gehört und gesehen. </span></strong>Und es kam kein einziges Mal zu einer Situation, die gefährlich gewesen wäre.</p>
<p data-start="5463" data-end="5514">Kein Losreißen. Kein Wegrennen. Kein Bocken. Kein „Verbrecher“. Stattdessen: ein Pferd mit Themen, ja.  Und ein unglaublich liebenswürdiges Wesen.</p>
<p data-start="5600" data-end="5711">Taiyō hatte Glück und er hat dort ein neues Zuhause gefunden. Er lernt immer mehr und immer besser mit seinem Körper klarzukommen.</p>
<p data-start="5713" data-end="5830">Heute ist er ein geliebtes und geschätztes Pferd, das sich am Leben freut und Freude macht.</p>
<hr data-start="5832" data-end="5835" />
<p data-start="5837" data-end="5890"><strong data-start="5837" data-end="5890">Das war die erste meiner Sonnenpferd-Geschichten. </strong>Und sie wird nicht die letzte sein.</p>
<p data-start="5892" data-end="5978">Vielleicht kennst du auch ein Pferd, bei dem eine Frage wichtiger wäre als ein Urteil:</p>
<p data-start="5980" data-end="6013"><span style="color: #8c5535; font-size: 12pt;"><strong data-start="5980" data-end="6013">Woher kommt dieses Verhalten?</strong></span></p>
<p data-start="6015" data-end="6229">Wenn dich solche Fragen beschäftigen – wenn du bei deinem Pferd manchmal spürst, dass hinter einem Verhalten etwas anderes stecken könnte – dann haben wir vielleicht etwas für dich.  Unseren Halbjahres-Kurs <span style="color: #8c5535;"><strong data-start="6197" data-end="6228">Zwischen Führung &amp; Freiheit</strong>.</span></p>
<p data-start="6231" data-end="6399">Dort schauen wir gemeinsam auf die Gründe hinter dem Verhalten eines Pferdes.<br data-start="6308" data-end="6311" />Und wir suchen die Schritte, die zu diesem Pferd und zu diesem Menschen wirklich passen.</p>
<p data-start="6401" data-end="6491">Falls du darüber mehr erfahren möchtest, findest du alles über einen Klick auf den Button.</p>
<hr data-start="6493" data-end="6496" />
<p data-start="6498" data-end="6530"><span style="color: #8c5535;"><strong data-start="6498" data-end="6517">Herzlich</strong></span><br data-start="6517" data-end="6520" /><span style="color: #8c5535;">Antoinette</span></p>
<hr data-start="6532" data-end="6535" />
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<p>Der Beitrag <a href="https://herzenssachepferd.ch/sonnenpferd-geschichten-%c2%b7-folge-1-taiyo-das-pferd-mit-dem-fragezeichen/">Sonnenpferd-Geschichten · Folge 1 Taiyō – Das Pferd mit dem Fragezeichen</a> erschien zuerst auf <a href="https://herzenssachepferd.ch">Herzenssache Pferd</a>.</p>
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		<title>Ich werde gehört &#8211; Eine Geschichte über Pferde, Druck und Verbindung – aus dem Buch „Herzbotschaften der Pferde“ von Andrea Egli-Mooser</title>
		<link>https://herzenssachepferd.ch/ich-werde-gehoert/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Antoinette]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 06 Jul 2025 06:33:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Einleitung Beim Horse &#38; Spirit Festival begegnete ich einer Frau, deren warme Präsenz mich sofort berührte: Andrea Egli-Mooser.Sie wollte eine Lesung halten – aus ihrem Buch „Herzbotschaften der Pferde“.Doch niemand kam. Alle waren draußen bei den Pferden, in der Halle. Nur ich wollte ihre Lesung hören.Stattdessen haben wir dann über eine Stunde lang geredet, uns [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://herzenssachepferd.ch/ich-werde-gehoert/">Ich werde gehört &#8211; Eine Geschichte über Pferde, Druck und Verbindung – aus dem Buch „Herzbotschaften der Pferde“ von Andrea Egli-Mooser</a> erschien zuerst auf <a href="https://herzenssachepferd.ch">Herzenssache Pferd</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h4 data-start="461" data-end="475"></h4>
<h5 data-start="461" data-end="475"><span style="color: #800080;">Einleitung</span></h5>
<p data-start="477" data-end="703">Beim Horse &amp; Spirit Festival begegnete ich einer Frau, deren warme Präsenz mich sofort berührte: Andrea Egli-Mooser.<br data-start="600" data-end="603" />Sie wollte eine Lesung halten – aus ihrem Buch <em data-start="650" data-end="680">„Herzbotschaften der Pferde“</em>.<br data-start="681" data-end="684" />Doch niemand kam.</p>
<p data-start="705" data-end="896">Alle waren draußen bei den Pferden, in der Halle. Nur ich wollte ihre Lesung hören.<br data-start="793" data-end="796" />Stattdessen haben wir dann über eine Stunde lang geredet, uns kennengelernt und das war eine der schönsten Begegnungen dieses Tages. Ich bin so dankbar, dass ich Andrea getroffen habe.</p>
<p data-start="705" data-end="896">Sie schenkte mir ihr Buch. Und als ich später zuhaus darin las,<strong> fand ich es so kostbar. </strong><br data-start="1070" data-end="1073" />Nicht, weil es laut ist. Sondern weil es ehrlich ist. Erdverbunden. Und zutiefst berührend.</p>
<p data-start="1166" data-end="1220">Eine dieser Geschichten darf ich heute mit dir teilen:</p>
<p data-start="1166" data-end="1220"><a href="https://herzenssachepferd.ch/wp-content/uploads/2025/07/78A2B26F-10C4-41AC-89E7-24A11365B316_4_5005_c.jpeg"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-21653 alignleft" src="https://herzenssachepferd.ch/wp-content/uploads/2025/07/78A2B26F-10C4-41AC-89E7-24A11365B316_4_5005_c.jpeg" alt="" width="290" height="472" srcset="https://herzenssachepferd.ch/wp-content/uploads/2025/07/78A2B26F-10C4-41AC-89E7-24A11365B316_4_5005_c.jpeg 360w, https://herzenssachepferd.ch/wp-content/uploads/2025/07/78A2B26F-10C4-41AC-89E7-24A11365B316_4_5005_c-184x300.jpeg 184w, https://herzenssachepferd.ch/wp-content/uploads/2025/07/78A2B26F-10C4-41AC-89E7-24A11365B316_4_5005_c-31x50.jpeg 31w, https://herzenssachepferd.ch/wp-content/uploads/2025/07/78A2B26F-10C4-41AC-89E7-24A11365B316_4_5005_c-61x100.jpeg 61w" sizes="(max-width: 290px) 100vw, 290px" /></a></p>
<h5 data-start="1227" data-end="1265"></h5>
<h5 data-start="1227" data-end="1265"><span style="color: #800080;"><strong data-start="1243" data-end="1263">Ich werde gehört</strong></span></h5>
<p data-start="1266" data-end="1384"><em data-start="1266" data-end="1384">(Auszug aus dem Buch „Herzbotschaften der Pferde“ von Andrea Egli-Mooser – mit freundlicher Genehmigung der Autorin)</em></p>
<p data-start="1386" data-end="1759">Ich kann mich noch gut an meine Kindheit erinnern. Jedes Mal, wenn ich traurig war, oder einfach alleine sein wollte, ging ich entweder zu meinem Hund oder zu meinem Pony. Stundenlang saß ich bei Bjarki und habe ihm all meine Sorgen, Ängste und Wünsche anvertraut. Er hat mir stundenlang einfach zugehört und die Wärme und wie er das Heu kaute, beruhigte mich immer wieder.</p>
<p data-start="1761" data-end="2506">Ich habe einige Menschen mit einer Beeinträchtigung, die regelmäßig zum Reiten kommen und ich bin stets gerührt, wie sie stundenlang den Pferden ihre ganzen Geschichten erzählen. Sei es beim Striegeln oder anderen Aktivitäten. Wie feinfühlig zwei Wesen miteinander umgehen und sich verstanden fühlen, imponiert mir. Als ich einmal in einem Reitlager die Kinder gefragt habe, weshalb sie denn reiten lernen möchten, kam die Antwort von einem achtjährigen Mädchen tief aus dem Herzen:<br data-start="2243" data-end="2246" /><strong data-start="2246" data-end="2506">„Eigentlich will ich gar nicht reiten lernen, aber ich möchte mit den Pferden sprechen, weil mir zuhause niemand zuhört. Alle sind am Arbeiten und ich bin oft alleine. Wenn ich etwas frage, dann heißt es immer: ‚Sei still‘, oder ‚ich komme später zu dir.‘“</strong></p>
<p data-start="2508" data-end="2594">Das hat mich sehr traurig gemacht und ich weiß, dass es ganz vielen Kindern so ergeht.</p>
<p data-start="2596" data-end="3446">Auch Pferden kann es so ergehen. Sie werden von uns nicht gehört oder wir nehmen ihre Signale nicht wahr, wenn sie beißen, bocken oder steigen oder beginnen, sich einfach nicht mehr einfangen zu lassen. All diese Signale sind Warnrufe und werden oftmals falsch ausgelegt:<br data-start="2867" data-end="2870" />„Du musst ihm den Meister zeigen!“, „nimm die Gerte mit, wenn du ihn aus der Boxe nehmen möchtest“, „Achtung er schnappt beim Striegeln“, sind alles Sätze, die ich selbst auch schon gehört habe, als ich noch ein Kind war und in Reitschulen geritten bin. Dabei sind das alles Pferde, die auf etwas aufmerksam machen möchten. Sei es Frust, Schmerz oder zu viel Druck im Training, Unzufriedenheit oder einfach Überforderung. Ich habe während meiner 30-jährigen Tätigkeit als Trainerin ganz viele sogenannte Problempferde aufgenommen.<br data-start="3400" data-end="3403" />All diese Pferde hatten um Hilfe geschrien.</p>
<p data-start="3448" data-end="3898">Ich begrüße eine 62-jährige Dame, die mit Pferden groß geworden ist und immer noch ein Islandpferd hat. Beim Vorgespräch schilderte sie mir, dass sie das Gefühl habe, nirgends gehört zu werden. Ihr Mann, ihre Töchter und Großkinder behandeln sie manchmal wie Luft. Auch ihr Islandpferd geht weg, wenn sie kommt, und das verletzt sie sehr. Sie hat von meinem Angebot gelesen und möchte einfach einmal in der Herde sein und die Magie der Pferde fühlen.</p>
<p data-start="3900" data-end="4582">Sie wollte zu den Wallachen gehen, weil sie mit Stuten nicht viel anfangen kann. So gingen wir zu Spotty, Leo, Vegas und Niki. Alle sind auf der Weide und jeder hat seinen Platz. Ich erkläre der Klientin das Vorgehen und wir machen zusammen einen Body Scan. Nach dem Body Scan teilte sie mir mit, dass sie ganz arg Kopfschmerzen bekommen hat.<br data-start="4242" data-end="4245" />„Die Kopfschmerzen fühlen sich so an, als würde mir jemand mit einem Hammer auf den Kopf schlagen.“<br data-start="4344" data-end="4347" />„Denkst Du, dass dieser Schmerz von Dir oder von einem Außenstehenden kommt?“, frage ich sie.<br data-start="4440" data-end="4443" />„Der kommt von mir selbst, weil ich mir immer einen Druck mache. Ich möchte alles können und bin auch sehr streng mit mir und den anderen.“</p>
<p data-start="4584" data-end="5297">Ich stelle fest, dass die Herde immer mehr von uns weggeht. Ich spüre, dass die Klientin enttäuscht ist und sogleich kommt ihre Beobachtung:<br data-start="4724" data-end="4727" />„Siehst Du, keiner will bei mir sein und alle gehen weg. Das ist immer so. Ich bin immer alleine. Auch mein Islandpferd kann ich nicht mehr einfangen, weil er vor mir wegläuft. Ich erwarte beim Reiten eigentlich nicht viel von ihm und ich dachte immer, dass er erfreut sei, wenn wir etwas zusammen unternehmen würden. Aber die letzten zwei Wochen hatte ich keine Chance mehr, ihn einzufangen. Ich musste jedes Mal die Stallbesitzerin um Hilfe bitten, oder habe ihr telefonisch mitgeteilt, dass sie mein Pony doch bitte in die Einzelboxe einsperren solle, bis ich komme.“</p>
<p data-start="5299" data-end="5585">„Weshalb denkst Du denn, dass dein Pony dir davon läuft?“<br data-start="5356" data-end="5359" />„Wenn ich das wüsste, dann hätte ich das schon im Griff“, war ihre Antwort.<br data-start="5434" data-end="5437" />„Auch bin ich jetzt enttäuscht, dass die Pferde weggehen und am liebsten würde ich gleich mit dem Experiment aufhören. Die Pferde mögen mich nicht.“</p>
<p data-start="5587" data-end="5784">Ich schlage ihr vor, dass wir uns zusammen auf die Wiese setzen und die Augen schließen, einfach nichts denken und uns versuchen hinzugeben, den Vögeln zu lauschen und die wunderbare Luft zu atmen.</p>
<p data-start="5786" data-end="7313">Das hat sie dankend angenommen und wir ruhen einfach nur und machen gar nichts.<br data-start="5865" data-end="5868" />Die Klientin legt sich sogar auf die Wiese und ich spüre, dass sie abschalten kann. Ich beobachte in dieser Zeit die Pferde. Sie kommen immer näher und schlussendlich sind sie praktisch bei uns. Auch Spotty, das blinde Pony, kommt mit der Herde mit. Vegas schnaubt plötzlich und da erwacht meine Klientin. Sie setzt sich auf und ist sichtlich gerührt, dass alle Vier gekommen sind.<br data-start="6249" data-end="6252" />Ohne dass wir sie gerufen haben, freiwillig und ohne Druck.<br data-start="6311" data-end="6314" />„Wow, das berührt mich jetzt sehr, dass alle gekommen sind. Ich habe ja gar nichts gemacht. Ich bin sogar fast eingeschlafen, so schön und ruhig war es. Denkst Du, das ist die Antwort? Dass ich einfach ruhiger und gelassener werden muss? Weißt Du, ich verlange sehr viel von mir und den anderen. Ich nörgle viel herum, aber eigentlich meine ich das doch gut. Mich nervt Schlamperei und auch bei meinem Pferdchen habe ich bemerkt, dass es seine Lektionen auf dem Reitplatz seit Wochen nicht mehr sauber macht. Das nervt mich dann, weil ich weiß, dass er es könnte. Denkst Du, das ist der Grund, weshalb er nicht mehr zu mir kommen will? Früher gingen wir einfach ausreiten und jetzt, er ist 24 Jahre alt, hat der Tierarzt gesagt, dass ich ihn mehr gymnastizieren sollte. Deshalb habe ich viel auf dem Reitplatz mit einer externen Trainerin gearbeitet. Denkst Du, dass alle vier Wallache jetzt mit mir mitkommen, wenn ich ihnen voraus und zum Stall hingehe?“<br data-start="7270" data-end="7273" />„Versuche es doch einmal“, rate ich ihr.</p>
<p data-start="7315" data-end="7544">Sie steht auf und ich spüre etwas Neues, eine Leichtigkeit. Keine große Erwartung ihrerseits, einfach ein Ausprobieren.<br data-start="7434" data-end="7437" />Sie schreitet langsam gegen den Stall und alle Vier folgen ihr. So als ob es das Selbstverständlichste sei.</p>
<p data-start="7546" data-end="7750">Einige Tage später hat mir die Klientin angerufen und mitgeteilt, dass sich das Pferdchen jetzt wieder einfangen lasse. Sie gehe nicht mehr auf den Reitplatz, sondern reite wieder mehrheitlich im Gelände.</p>
<p data-start="7752" data-end="7869">Das schönste war ihr Satz:<br data-start="7778" data-end="7781" /><strong data-start="7781" data-end="7869">„Andrea, wir haben wieder Spaß zusammen und ich spüre wieder Freude bei uns Beiden.“</strong></p>
<p data-start="7752" data-end="7869"><a href="https://herzenssachepferd.ch/wp-content/uploads/2019/07/herzross.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-2853 aligncenter" src="https://herzenssachepferd.ch/wp-content/uploads/2019/07/herzross.jpg" alt="" width="614" height="480" srcset="https://herzenssachepferd.ch/wp-content/uploads/2019/07/herzross.jpg 3531w, https://herzenssachepferd.ch/wp-content/uploads/2019/07/herzross-300x234.jpg 300w, https://herzenssachepferd.ch/wp-content/uploads/2019/07/herzross-768x600.jpg 768w, https://herzenssachepferd.ch/wp-content/uploads/2019/07/herzross-1024x800.jpg 1024w, https://herzenssachepferd.ch/wp-content/uploads/2019/07/herzross-1080x844.jpg 1080w" sizes="(max-width: 614px) 100vw, 614px" /></a></p>
<h5 data-start="7876" data-end="7912"><span style="color: #800080;">Warum ich dir das heute erzähle:</span></h5>
<p data-start="7914" data-end="8116">Weil wir alle manchmal nicht gehört werden &#8211; und die meisten von uns als Kind genau diese Erfahrung so oft gemacht haben, dass wir denken, das sein normal und wir seien halt eben nicht so wichtig. <br data-start="7957" data-end="7960" />Weil wir manchmal vergessen, <strong data-start="7989" data-end="8003">uns selbst</strong> zuzuhören.<br data-start="8014" data-end="8017" />Und weil Frieden oft dort beginnt, wo wir aufhören zu kämpfen – gegen andere oder gegen uns selbst.</p>
<p data-start="8118" data-end="8284">Wenn du dich nach <strong data-start="8136" data-end="8234">mehr Verbindung, innerem Frieden und einem liebevolleren Umgang mit dir und deinen Mitmenschen</strong> sehnst:<br data-start="8242" data-end="8245" />Dann schau dir gern meinen Minikurs an:</p>
<p data-start="8286" data-end="8369">👉 <strong data-start="8289" data-end="8346"><a class="" href="https://antoinettehitzinger.com/die-magie-des-familien-friedens/" rel="noopener" data-start="8291" data-end="8344">Die Magie des Familienfriedens – Jetzt entdecken</a></strong></p>
<p data-start="8286" data-end="8369"><br data-start="8346" data-end="8349" />Denn Frieden beginnt in dir. <br data-start="8399" data-end="8402" />Und ich bin mir sicher: der erste Schritt – wie bei dieser Frau – ist gar nicht so schwierig. Dafür lohnt er sich umso mehr.</p>
<h5 data-start="646" data-end="705"><span style="color: #800080;">✨ Stimmen zum Minikurs „Die Magie des Familienfriedens“</span></h5>
<p data-start="707" data-end="915">💬 <em data-start="710" data-end="915">„Ich hätte nie gedacht, dass eine kleine Übung so viel bewirken kann. Ich konnte meine Wut auf meinen Vater loslassen – nach über 30 Jahren. Und wir haben tatsächlich ein versöhnliches Gespräch geführt.“</em></p>
<p data-start="917" data-end="1106">💬 <em data-start="920" data-end="1106">„Schon das erste Video hat mich tief berührt. Ich hatte Tränen in den Augen – aber auf eine gute Weise. Es war, als würde endlich jemand verstehen, was ich all die Jahre gefühlt habe.“</em></p>
<p data-start="1108" data-end="1226">💬 <em data-start="1111" data-end="1226">„Ich fühle mich ruhiger, klarer. Es ist, als hätte sich etwas geordnet in mir. Und das merken auch meine Kinder.“</em></p>
<p data-start="1228" data-end="1368">🕊️ Wenn du das Gefühl hast, dass da noch etwas in dir gehört werden möchte –<br data-start="1305" data-end="1308" />dann ist dieser Kurs vielleicht genau das Richtige für dich.</p>
<p data-start="1370" data-end="1406">👉 <strong data-start="1373" data-end="1406"><a class="" href="https://antoinettehitzinger.com/die-magie-des-familien-friedens/" rel="noopener" data-start="1375" data-end="1404">Hier geht’s zum Minikurs</a></strong></p>
<p data-start="7752" data-end="7869"><a href="https://herzenssachepferd.ch/wp-content/uploads/2025/04/Titelbild-die-Magie-des-Familienfriedens.jpg" rel="https://antoinettehitzinger.com/die-magie-des-familien-friedens/"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-21326" src="https://herzenssachepferd.ch/wp-content/uploads/2025/04/Titelbild-die-Magie-des-Familienfriedens.jpg" alt="" width="585" height="329" /></a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://herzenssachepferd.ch/ich-werde-gehoert/">Ich werde gehört &#8211; Eine Geschichte über Pferde, Druck und Verbindung – aus dem Buch „Herzbotschaften der Pferde“ von Andrea Egli-Mooser</a> erschien zuerst auf <a href="https://herzenssachepferd.ch">Herzenssache Pferd</a>.</p>
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		<title>Ich wollte doch nur ein nettes Freizeitpferd&#8230;</title>
		<link>https://herzenssachepferd.ch/ich-wollte-doch-nur-ein-nettes-freizeitpferd/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Antoinette]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 27 Apr 2025 09:44:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://herzenssachepferd.ch/ich-wollte-doch-nur-ein-nettes-freizeitpferd/">Ich wollte doch nur ein nettes Freizeitpferd&#8230;</a> erschien zuerst auf <a href="https://herzenssachepferd.ch">Herzenssache Pferd</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="et_pb_section et_pb_section_0 et_section_regular" >
				
				
				
				
				
				
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				<div class="et_pb_text_inner"><h2><strong>Ich wollte doch nur ein nettes Freizeitpferd&#8230;</strong></h2>
<h5><strong>oder: Warum wir oft genau das Gegenüber wählen, das uns herausfordert – bei Menschen und Pferden</strong></h5>
<p class="" data-start="363" data-end="669">Sie sitzt mir gegenüber, die Hände um eine Teetasse gelegt, der Blick ein wenig verloren.<br data-start="452" data-end="455" />„Weißt du“, sagt sie, „ich wollte einfach nur ein nettes Freizeitpferd. Eins, mit dem ich entspannen kann. Spaziergänge, kleine Ausritte, schöne Zeit&#8230; Ich hatte keine Ahnung, dass es so kompliziert werden würde.“</p>
<p class="" data-start="671" data-end="790">Ich nicke.<br data-start="681" data-end="684" />Weil ich diese Geschichte so gut kenne.<br data-start="723" data-end="726" />Weil sie – in verschiedenen Worten – so viele Menschen erzählen.</p>
<p class="" data-start="792" data-end="949">Und ich denke:<br data-start="806" data-end="809" />Wahrscheinlich ist es kein Zufall.<br data-start="839" data-end="842" />Wahrscheinlich ist es sogar genau das, was unser Herz von Anfang an wusste, aber unser Kopf nicht hören wollte.</p>
<p data-start="792" data-end="949"><a href="https://herzenssachepferd.ch/wp-content/uploads/2025/04/mein-liebes-Pferd-3.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-21303" src="https://herzenssachepferd.ch/wp-content/uploads/2025/04/mein-liebes-Pferd-3.png" alt="" width="781" height="655" srcset="https://herzenssachepferd.ch/wp-content/uploads/2025/04/mein-liebes-Pferd-3.png 781w, https://herzenssachepferd.ch/wp-content/uploads/2025/04/mein-liebes-Pferd-3-480x402.png 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 781px, 100vw" /></a></p>
<h5 data-start="956" data-end="1025"><strong data-start="956" data-end="1025">Warum wir uns Partner suchen, die einen ähnlichen Rucksack tragen</strong></h5>
<p class="" data-start="1027" data-end="1332">Wenn wir auf unsere Partnerwahl blicken – ehrlich und mit etwas Abstand – erkennen viele von uns:<br data-start="1124" data-end="1127" />Wir wählen oft Menschen, die uns auf tiefer Ebene vertraut sind. Nicht, weil sie perfekt zu unserem Wunschbild passen. Sondern weil sie etwas verkörpern, das wir tief aus unserer eigenen Geschichte kennen.</p>
<p class="" data-start="1334" data-end="1659">Psychologen wie Harville Hendrix sprechen davon, dass wir versuchen, durch unsere Partner alte Verletzungen zu heilen.<br data-start="1452" data-end="1455" />Bindungstheorien zeigen, dass frühe Erfahrungen – von Sicherheit oder Unsicherheit – unsere Erwartungen an Beziehungen prägen.<br data-start="1581" data-end="1584" /><strong>Oft suchen wir unbewusst nicht das, was uns direkt guttut, sondern was uns vertraut ist.</strong></p>
<p class="" data-start="1661" data-end="1822">Manchmal bedeutet das: Zwei Menschen begegnen sich mit ähnlichen Wunden, ähnlichen Ängsten, ähnlichen Sehnsüchten.<br data-start="1775" data-end="1778" /><strong>Nicht immer leicht. Aber voller Möglichkeit.</strong></p>
<h5 data-start="1661" data-end="1822"><a href="https://herzenssachepferd.ch/wp-content/uploads/2025/03/AdobeStock_78144200-scaled.jpeg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-21238" src="https://herzenssachepferd.ch/wp-content/uploads/2025/03/AdobeStock_78144200-scaled.jpeg" alt="" width="752" height="752" /></a></h5>
<h5 data-start="1829" data-end="1867"><strong data-start="1829" data-end="1867">Und bei Pferden? Ist es da anders?</strong></h5>
<p data-start="1869" data-end="2052">Viele Menschen träumen von einem Pferd, das einfach Freude macht.<br data-start="1934" data-end="1937" />Ein Freund, ein Seelentröster, ein Abenteuerbegleiter.<br data-start="1991" data-end="1994" />Und manchmal erfüllt sich dieser Traum auch ganz genau so.</p>
<p class="" data-start="2054" data-end="2370">Doch oft spüren Menschen nach einer Weile, dass das Zusammensein mit ihrem Pferd auch Seiten in ihnen berührt, die sie nicht erwartet haben:<br data-start="2194" data-end="2197" /><strong>Unsicherheiten. Ängste. Alte Verletzungen. Überforderungsgefühle.</strong><br data-start="2262" data-end="2265" /><strong>Manchmal scheinen Pferd und Mensch in einer unsichtbaren, aber intensiven Resonanz miteinander zu stehen.</strong></p>
<p class="" data-start="2372" data-end="2409">Ist das bloß Spiegelung?<br data-start="2396" data-end="2399" />Oder mehr?</p>
<p class="" data-start="2411" data-end="2434">Ich glaube: <strong data-start="2423" data-end="2434">Beides.</strong></p>
<p class="" data-start="2436" data-end="2545">Denn Pferde bringen – genau wie wir – ihre eigene Geschichte mit.<br data-start="2501" data-end="2504" />Ihr eigenes Herz, ihren eigenen Rucksack.</p>
<p class="" data-start="2547" data-end="2814">Viele Hauspferde haben frühe Trennungserfahrungen erlebt.<br data-start="2604" data-end="2607" />Viele wurden entwurzelt, verkauft, haben soziale Verluste erlitten.<br data-start="2674" data-end="2677" />Tiefe Bindungen, wie wir sie bei freilebenden Herden oder in stabilen Mutter-Tochter-Beziehungen beobachten können, sind selten geworden.</p>
<p class="" data-start="2816" data-end="3131">Wenn ich in unsere kleine Herde blicke – auf eine Mutterstute und ihre Tochter – dann sehe ich, wie stark, fein und verlässlich Pferdebeziehungen eigentlich sein könnten.<br data-start="3039" data-end="3042" />Wie viel Sicherheit, Freundschaft und stille Weisheit in einer gewachsenen Bindung liegt.</p>
<p class="" data-start="3133" data-end="3438">Aber viele Pferde hatten diese Chance nicht.<br data-start="3177" data-end="3180" />Sie haben schon so viel verlassen werden oder wegziehen müssen erlebt, dass diese Möglichkeit Spuren hinterlassen haben.<br data-start="3258" data-end="3261" />Sie halten sich zurück.<br data-start="3309" data-end="3312" />Vertrauen nur zögerlich.<br data-start="3336" data-end="3339" />Und manchmal reagieren sie genau auf die Wunden in uns, die auch nach Bindung und Sicherheit rufen.</p>
<p data-start="3133" data-end="3438"><a href="https://herzenssachepferd.ch/wp-content/uploads/2019/12/Tariherz.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3942" src="https://herzenssachepferd.ch/wp-content/uploads/2019/12/Tariherz.jpg" alt="" width="711" height="474" srcset="https://herzenssachepferd.ch/wp-content/uploads/2019/12/Tariherz.jpg 4096w, https://herzenssachepferd.ch/wp-content/uploads/2019/12/Tariherz-300x200.jpg 300w, https://herzenssachepferd.ch/wp-content/uploads/2019/12/Tariherz-768x512.jpg 768w, https://herzenssachepferd.ch/wp-content/uploads/2019/12/Tariherz-1024x683.jpg 1024w, https://herzenssachepferd.ch/wp-content/uploads/2019/12/Tariherz-1080x720.jpg 1080w" sizes="(max-width: 711px) 100vw, 711px" /></a></p>
<p class="" data-start="869" data-end="930"><strong data-start="869" data-end="930">Vom Traum zum vermeintlichen Albtraum – und wieder zurück</strong></p>
<p class="" data-start="932" data-end="1078">Wenn sich Pferd und Mensch begegnen, begegnen sich zwei Welten.<br data-start="995" data-end="998" />Zwei Herzen, beide oft mit einer Geschichte von Verlust, Sehnsucht und Hoffnung.</p>
<p class="" data-start="1080" data-end="1305">Und manchmal heißt das:<br data-start="1103" data-end="1106" />Dass der ersehnte Traum vom unkomplizierten Zusammensein sich zunächst schwierig anfühlt.<br data-start="1195" data-end="1198" />Dass alte Spannungen hochkommen.<br data-start="1230" data-end="1233" />Dass wir uns selbst auf eine Weise spüren, die wir nicht erwartet haben.</p>
<p class="" data-start="1307" data-end="1493"><strong data-start="1307" data-end="1493">Intuitiv entscheiden wir uns für ein Pferd, tragen Wunschbilder von unserer gemeinsamen Zukunft im Herzen – und stehen dann oft etwas ernüchtert da, wenn es anders kommt als gedacht.</strong></p>
<p class="" data-start="1495" data-end="1932">Bei mir zum Beispiel: mein Tari.<br data-start="1527" data-end="1530" />Er ist mein Herzbube, ohne jeden Zweifel.<br data-start="1571" data-end="1574" />Aber er ist auch anstrengend – das muss ich wirklich zugeben.<br data-start="1635" data-end="1638" />Da ist so wenig Sicherheit, so viele Trigger, auf die er anspringt.<br data-start="1705" data-end="1708" />Und, ganz ehrlich: Er ist weder äußerlich noch innerlich zu dem Pferd herangewachsen, das ich damals vor meinem inneren Auge gesehen hatte, als ich ihm in seinem jämmerlichen Zustand versprochen habe:<br data-start="1908" data-end="1911" /><strong data-start="1911" data-end="1932">„Alles wird gut.“</strong></p>
<p class="" data-start="1934" data-end="2166">Ist jetzt alles gut?<br data-start="1954" data-end="1957" />Ja, im Grunde schon.<br data-start="1977" data-end="1980" />Aber da ist noch viel Luft nach oben.<br data-start="2017" data-end="2020" />Nicht, weil ich ihn in ein Schema pressen möchte – sondern weil ich spüre, dass genau in diesem Weg noch so viel zu lernen liegt.<br data-start="2149" data-end="2152" />Für uns beide.</p>
<p class="" data-start="2168" data-end="2436">Denn:<br data-start="2173" data-end="2176" /><strong>Ich lerne mit diesem Pferd Dinge über mich und über das Leben, die ich ohne ihn nie erfahren hätte.</strong><br data-start="2275" data-end="2278" /><strong>Und er, das spüre ich, entfaltet mit mir an seiner Seite Seiten und Stärken, die er auch im Leben in einer Pferdeherde vielleicht nie hätte entwickeln können.</strong></p>
<p class="" data-start="2438" data-end="2487"><strong data-start="2438" data-end="2487">Das ist für mich wertvoller als alles andere.</strong></p>
<p data-start="2438" data-end="2487">Und rückblickend denke ich, dass vielleicht genau dieses Verlorensein in der Welt mich in seinen Augen angesprochen hat. Das ich doch auch kenne. Und dass wir schlussendlich so viel mehr gemeinsam tun als an unserer Sicherheit und Pferdeausbildung zu üben. </p>
<p data-start="2438" data-end="2487"><strong>Herausfinden wo unser Platz ist und wie es sich anfühlt, diesen Platz einzunehmen und das Leben zu geniessen. Mit alledem was schon passiert ist. </strong></p>
<hr class="" data-start="2489" data-end="2492" />
<p class="" data-start="1110" data-end="1280">Vielleicht spürst du beim Lesen,<br data-start="1142" data-end="1145" />dass nicht nur unsere eigenen Geschichten unsere Beziehungen prägen –<br data-start="1216" data-end="1219" />sondern auch die Erfahrungen, die unsere Pferde mitbringen.</p>
<p data-start="1110" data-end="1280"><a href="https://herzenssachepferd.ch/wp-content/uploads/2024/09/EK_TRauma_Yve-Ehler-1.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-19294 alignnone size-full" src="https://herzenssachepferd.ch/wp-content/uploads/2024/09/EK_TRauma_Yve-Ehler-1.jpg" alt="" width="1280" height="720" srcset="https://herzenssachepferd.ch/wp-content/uploads/2024/09/EK_TRauma_Yve-Ehler-1.jpg 1280w, https://herzenssachepferd.ch/wp-content/uploads/2024/09/EK_TRauma_Yve-Ehler-1-980x551.jpg 980w, https://herzenssachepferd.ch/wp-content/uploads/2024/09/EK_TRauma_Yve-Ehler-1-480x270.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1280px, 100vw" /></a></p>
<p class="" data-start="1287" data-end="1551">Wenn du tiefer verstehen möchtest,<br data-start="1321" data-end="1324" />wie frühe Trennungen, Stallwechsel oder andere prägende Erlebnisse das Verhalten deines Pferdes beeinflussen können,<br data-start="1442" data-end="1445" />dann empfehle ich dir von Herzen unseren Kurs:<br data-start="1493" data-end="1496" /><strong data-start="1498" data-end="1548">„Trauma bei Pferden verstehen – mit Yve Ehler“</strong>.</p>
<p class="" data-start="1558" data-end="1684">Ein einfühlsamer, praxisnaher Kurs für alle,<br data-start="1602" data-end="1605" />die ihren Pferden noch bewusster und mit mehr Verständnis begegnen möchten.</p>
<p class="" data-start="1691" data-end="1733">➔ <span style="color: #99cc00;"><a style="color: #99cc00;" href="https://herzenssachepferd.ch/die-online-akademie/einzelkurs-trauma-bei-pferden-mit-yve-ehler/">[Hier findest du alle Infos zum Kurs.]</a></span></p>
<p data-start="1691" data-end="1733">Herzlich</p>
<p data-start="1691" data-end="1733">Antoinette</p>
<p data-start="1691" data-end="1733"> <a href="https://herzenssachepferd.ch/wp-content/uploads/2025/04/Titelbild-die-Magie-des-Familienfriedens.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-21326" src="https://herzenssachepferd.ch/wp-content/uploads/2025/04/Titelbild-die-Magie-des-Familienfriedens.jpg" alt="" width="683" height="384" /></a></p>
<p data-start="1691" data-end="1733">P.S.</p>
<blockquote data-start="1750" data-end="2027">
<p class="" data-start="1752" data-end="2027">Wenn du spürst, dass du auch in deinen eigenen Beziehungen – zu dir selbst, zu deiner Familie, zu deinem Pferd – mehr Frieden und Leichtigkeit suchst,<br data-start="1902" data-end="1905" />dann könnte auch der <strong data-start="1928" data-end="1956">Familienfrieden-Minikurs</strong> eine wertvolle Reise für dich sein.<br data-start="1992" data-end="1995" />➔ <span style="color: #99cc00;"><a style="color: #99cc00;" href="https://antoinettehitzinger.com/die-magie-des-familien-friedens/">[Mehr dazu findest du hier.]</a></span></p>
</blockquote>
<hr class="" data-start="2029" data-end="2032" /></div>
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		<title>🐴 Neugier statt Flucht: Wie dein Pferd lernt, mit Angst sicher umzugehen</title>
		<link>https://herzenssachepferd.ch/neugier-statt-flucht-wie-dein-pferd-lernt-mit-angst-sicher-umzugehen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Antoinette]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 06 Apr 2025 07:38:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://herzenssachepferd.ch/?p=21287</guid>

					<description><![CDATA[<p>Es ist nur ein flatterndes Band.Doch dein Pferd bleibt stehen.Spannung im Körper.Blick gebannt.Die Angst ist da – deutlich spürbar. Was jetzt passiert, entscheidet darüber, was dein Pferd in diesem Moment lernt:Flucht – oder Vertrauen.Panik – oder Neugier.Reiz-Reaktionsmechanismus – oder Beziehung. 🧠 Angst ist keine Störung – sondern ein Schutzprogramm Viele Pferdebesitzer:innen wünschen sich ein gelassenes, [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="" data-start="218" data-end="361">Es ist nur ein flatterndes Band.<br data-start="250" data-end="253" />Doch dein Pferd bleibt stehen.<br data-start="283" data-end="286" />Spannung im Körper.<br data-start="305" data-end="308" />Blick gebannt.<br data-start="322" data-end="325" />Die Angst ist da – deutlich spürbar.</p>
<p class="" data-start="363" data-end="520"><strong>Was jetzt passiert, entscheidet darüber, was dein Pferd in diesem Moment lernt:</strong><br data-start="442" data-end="445" />Flucht – oder Vertrauen.<br data-start="469" data-end="472" />Panik – oder Neugier.<br data-start="493" data-end="496" />Reiz-Reaktionsmechanismus – oder Beziehung.</p>
<p class="" data-start="363" data-end="520"><a href="https://herzenssachepferd.ch/wp-content/uploads/2025/04/mein-liebes-Pferd-1.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-21288 alignleft" src="https://herzenssachepferd.ch/wp-content/uploads/2025/04/mein-liebes-Pferd-1.png" alt="" width="400" height="335" /></a></p>
<h5 data-start="596" data-end="655"></h5>
<h5 data-start="596" data-end="655"></h5>
<h5 data-start="596" data-end="655">🧠 Angst ist keine Störung – sondern ein Schutzprogramm</h5>
<p class="" data-start="657" data-end="875">Viele Pferdebesitzer:innen wünschen sich ein gelassenes, mutiges Pferd.<br data-start="728" data-end="731" />Doch oft stehen dem Alltag mit dem Pferd Ängste im Weg: plötzliches Erschrecken, Anspannung im Gelände, Panik bei Geräuschen oder Veränderungen.</p>
<p class="" data-start="877" data-end="1084">Was dabei häufig übersehen wird:<br data-start="909" data-end="912" />Angst ist <strong data-start="922" data-end="953">kein Zeichen von Ungehorsam</strong>.<br data-start="954" data-end="957" />Sie ist eine <strong data-start="970" data-end="1012">biologische Reaktion des Nervensystems</strong> – tief verankert und völlig logisch für ein Fluchttier wie das Pferd.</p>
<p class="" data-start="1086" data-end="1297">Das Problem: Unsere Welt ist voll von Dingen, die für ein Pferdehirn potenzielle Gefahr bedeuten.<br data-start="1183" data-end="1186" />Und leider auch von Menschen, die gelernt haben, Angst zu „ignorieren“, „auszuhalten“ oder „wegzutrainieren“.</p>
<p class="" data-start="1299" data-end="1426">Doch das funktioniert nur scheinbar.<br data-start="1335" data-end="1338" />Denn Angst, die nicht ernst genommen wird, <strong data-start="1381" data-end="1426">versteckt sich vielleicht für eine Weile – aber verschwindet nicht.</strong></p>
<h5 data-start="1433" data-end="1492"><a href="https://herzenssachepferd.ch/wp-content/uploads/2025/04/MG_2402-scaled.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-21296" src="https://herzenssachepferd.ch/wp-content/uploads/2025/04/MG_2402-scaled.jpg" alt="" width="400" height="267" /></a></h5>
<h5 data-start="1433" data-end="1492">🔄 Lernen mit Emotionen: Was das Pferdegehirn speichert</h5>
<p class="" data-start="1494" data-end="1626">Pferde lernen immer – und <strong data-start="1520" data-end="1577">besonders intensiv in emotional aufgeladenen Momenten</strong>.<br data-start="1578" data-end="1581" />In einem Angstmoment speichert das Gehirn ab:</p>
<p class="" data-start="1628" data-end="1788"><span style="color: #008080;">➡ *„Ich bin geflohen – und nichts ist passiert.“ → Flucht funktioniert.</span></p>
<p class="" data-start="1628" data-end="1788"><span style="color: #008080;">oder:</span></p>
<p class="" data-start="1628" data-end="1788"><span style="color: #008080;">➡ <em data-start="1704" data-end="1788">„Ich durfte bleiben, beobachten, erkunden – und war sicher.“ → Neugier lohnt sich.</em></span></p>
<p class="" data-start="1790" data-end="1883">Was dein Pferd <strong data-start="1805" data-end="1819">wieder tut</strong>, hängt davon ab, <strong data-start="1837" data-end="1883">welche dieser Strategien sich bewährt hat.</strong></p>
<p class="" data-start="1885" data-end="2057">Das bedeutet:<br data-start="1898" data-end="1901" />Es geht nicht darum, dass Angst gar nicht entsteht.<br data-start="1952" data-end="1955" />Sondern darum, wie wir als Mensch damit umgehen – und <strong data-start="2009" data-end="2057">welche Lernspur wir gemeinsam mit dem Pferd daraus machen können.</strong></p>
<p data-start="1885" data-end="2057"><a href="https://herzenssachepferd.ch/wp-content/uploads/2019/06/emeraude-und-ich-quadrat.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-2645 alignleft" src="https://herzenssachepferd.ch/wp-content/uploads/2019/06/emeraude-und-ich-quadrat.jpg" alt="" width="400" height="400" srcset="https://herzenssachepferd.ch/wp-content/uploads/2019/06/emeraude-und-ich-quadrat.jpg 400w, https://herzenssachepferd.ch/wp-content/uploads/2019/06/emeraude-und-ich-quadrat-150x150.jpg 150w, https://herzenssachepferd.ch/wp-content/uploads/2019/06/emeraude-und-ich-quadrat-300x300.jpg 300w, https://herzenssachepferd.ch/wp-content/uploads/2019/06/emeraude-und-ich-quadrat-64x64.jpg 64w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a></p>
<p data-start="1885" data-end="2057">🙋‍♀️ Deine Rolle als Vertrauensperson</p>
<p class="" data-start="2108" data-end="2359">Du bist diejenige, die den Unterschied machen kann.<br data-start="2159" data-end="2162" />Nicht durch „Mut einfordern“, sondern durch echte Führung:<br data-start="2220" data-end="2223" />🟡 Du nimmst die Angst wahr.<br data-start="2251" data-end="2254" />🟡 Du bleibst ruhig, atmest, gibst Orientierung.<br data-start="2302" data-end="2305" />🟡 Du hilfst deinem Pferd, neue Erfahrungen zu machen.</p>
<p class="" data-start="2361" data-end="2429">So entsteht <strong data-start="2373" data-end="2384">Neugier</strong> – und damit <strong data-start="2397" data-end="2428">echte Bewältigungskompetenz</strong>.</p>
<p class="" data-start="2431" data-end="2465">Denn ein Pferd, das gelernt hat:</p>
<blockquote data-start="2466" data-end="2581">
<p class="" data-start="2468" data-end="2581"><span style="color: #008080;"><em data-start="2468" data-end="2521">„Ich kann mir Dinge anschauen. Ich habe eine Wahl.“</em></span><br data-start="2521" data-end="2524" /><span style="color: #008080;">wird nicht nur sicherer – sondern auch innerlich stärker.</span></p>
</blockquote>
<hr class="" data-start="2583" data-end="2586" />
<h5 data-start="2588" data-end="2620"></h5>
<h5 data-start="2588" data-end="2620">💛 Was das für euch bedeutet</h5>
<p class="" data-start="2622" data-end="2832">Neugier beim Pferd ist kein „nice to have“.<br data-start="2665" data-end="2668" />Sie ist ein <strong data-start="2680" data-end="2703">echter Schutzfaktor</strong> – für Pferd und Mensch.<br data-start="2727" data-end="2730" />Denn sie öffnet die Tür für Lernen, statt Reflexe zu verstärken.<br data-start="2794" data-end="2797" />Und sie bringt euch einander näher.</p>
<p class="" data-start="2834" data-end="2869">Denn wem würdest du mehr vertrauen?</p>
<p class="" data-start="2871" data-end="2894">✨ Jemandem, der sagt:</p>
<blockquote data-start="2895" data-end="2947">
<p class="" data-start="2897" data-end="2947"><span style="color: #008080;"><em data-start="2897" data-end="2940">„Stell dich nicht so an – da ist nichts.“</em></span><br data-start="2940" data-end="2943" /><span style="color: #008080;">oder</span></p>
</blockquote>
<p class="" data-start="2949" data-end="2972"><span style="color: #008080;">✨ Jemandem, der sagt:</span></p>
<blockquote data-start="2973" data-end="3037">
<p class="" data-start="2975" data-end="3037"><span style="color: #008080;"><em data-start="2975" data-end="3037">„Ich bin bei dir. Ich seh dich. Wir schaffen das gemeinsam.“</em></span></p>
</blockquote>
<p data-start="1885" data-end="2057"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-21303 alignleft" src="https://herzenssachepferd.ch/wp-content/uploads/2025/04/mein-liebes-Pferd-3.png" alt="" width="400" height="335" /></p>
<p data-start="1885" data-end="2057">Vielleicht kennst du solche Momente mit deinem Pferd.</p>
<p class="" data-start="433" data-end="732">Du wünschst dir, dass es mutiger wird – und gleichzeitig willst du nichts erzwingen.<br data-start="575" data-end="578" />Du spürst: Da ist noch mehr möglich.<br data-start="616" data-end="619" />Mehr Verständnis. Mehr Verbindung.<br data-start="655" data-end="658" />Und manchmal fehlt einfach das richtige Wissen, um sicher weiterzugehen.</p>
<blockquote data-start="734" data-end="894">
<p class="" data-start="736" data-end="894">Genau dafür haben wir <strong data-start="758" data-end="777">Babette Teschen</strong> eingeladen, mit uns tiefer einzutauchen –<br data-start="819" data-end="822" />in die feinen Zusammenhänge von <strong data-start="856" data-end="893">Angst, Vertrauen und Nervensystem</strong>.</p>
</blockquote>
<h5 data-start="3044" data-end="3076"></h5>
<h5 data-start="3044" data-end="3076"><a href="https://herzenssachepferd.ch/wp-content/uploads/2025/04/THA-Angst-IMG-Default2_date.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-21281 alignleft" src="https://herzenssachepferd.ch/wp-content/uploads/2025/04/THA-Angst-IMG-Default2_date.jpg" alt="" width="400" height="400" /></a></h5>
<h5 data-start="3044" data-end="3076"></h5>
<h5 data-start="3044" data-end="3076"></h5>
<h5 data-start="3044" data-end="3076">📅 Einladung zum Themenabend</h5>
<p class="" data-start="3078" data-end="3176">Am <strong data-start="3081" data-end="3106">Donnerstag, 10. April</strong> laden wir dich ein zu einem besonderen Abend mit <strong data-start="3156" data-end="3175">Babette Teschen</strong>:</p>
<p class="" data-start="3178" data-end="3356">🧡 <strong data-start="3181" data-end="3250">„Angst beim Pferd – Sanfte Wege zu mehr Vertrauen und Sicherheit“</strong><br data-start="3250" data-end="3253" />🕖 20 Uhr · 💻 Online · 🎥 Mit Aufzeichnung<br data-start="3296" data-end="3299" />💶 39 Euro · Für Mitglieder der Online-Akademie kostenlos</p>
<p class="" data-start="3358" data-end="3609">In diesem Abend lernst du:<br data-start="3384" data-end="3387" />– wie du Angst beim Pferd erkennst und verstehst<br data-start="3435" data-end="3438" />– was im Körper deines Pferdes wirklich passiert<br data-start="3486" data-end="3489" />– wie du Sicherheit vermittelst, ohne zu überfordern<br data-start="3541" data-end="3544" />– und wie Neugier entstehen kann – <em data-start="3579" data-end="3609">als Gegenspielerin zur Angst</em></p>
<p class="" data-start="3611" data-end="3760">👉 <a class="" href="https://herzenssachepferd.ch/die-online-akademie/themenabend-aengstlichen-pferden-mut-machen/?traffic=intern" target="_blank" rel="noopener" data-start="3614" data-end="3760"><strong data-start="3615" data-end="3649">Jetzt zum Themenabend anmelden</strong></a></p>
<p class="" data-start="3762" data-end="3844">Wir freuen uns auf dich –<br data-start="3787" data-end="3790" />und auf viele kleine Schritte in Richtung Vertrauen.</p>
<p data-start="3762" data-end="3844">Herzlich Antoinette, Mera und Jule</p>
<p data-start="3762" data-end="3844">Dein Team von Herzenssache Pferd</p>
<p class="" data-start="3846" data-end="3924"><a href='https://herzenssachepferd.ch/die-online-akademie/themenabend-aengstlichen-pferden-mut-machen/' class='big-button bigblue' target="_blank">Mehr zum Themenabend mit Babette Teschen erfahren</a></p>
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		<title>Was spiegelt mein Pferd wirklich? – Eine Spurensuche</title>
		<link>https://herzenssachepferd.ch/was-spiegelt-mein-pferd-wirklich-eine-spurensuche/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Antoinette]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 30 Mar 2025 06:52:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://herzenssachepferd.ch/?p=21235</guid>

					<description><![CDATA[<p>Über Spiegelneuronen, tiefe Verbundenheit und die stille Sprache des Pferdes „Mein Pferd spiegelt mich.“Kaum ein Satz wird so oft gesagt – und so selten hinterfragt. Natürlich liegt etwas Wahres darin: Pferde sind hochsensible Wesen, nehmen feinste Stimmungen wahr, reagieren auf Körpersprache, Schwingung und Energie. Doch genau deshalb lohnt es sich, einmal tiefer hinzuschauen. Was genau [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h5 data-start="202" data-end="280"></h5>
<h5 data-start="202" data-end="280"><span style="color: #000080;"><em data-start="202" data-end="280">Über Spiegelneuronen, tiefe Verbundenheit und die stille Sprache des Pferdes</em></span></h5>
<p class="" data-start="282" data-end="375">„Mein Pferd spiegelt mich.“<br data-start="309" data-end="312" />Kaum ein Satz wird so oft gesagt – und so selten hinterfragt.</p>
<p class="" data-start="377" data-end="648">Natürlich liegt etwas Wahres darin: Pferde sind hochsensible Wesen, nehmen feinste Stimmungen wahr, reagieren auf Körpersprache, Schwingung und Energie. Doch genau deshalb lohnt es sich, einmal tiefer hinzuschauen. Was genau spiegelt da eigentlich? Und auf welcher Ebene?</p>
<p data-pm-slice="1 1 []">h möchte in diesem Artikel drei unterschiedliche Ebenen beschreiben, auf denen Pferd und Mensch sich begegnen können. Nur eine davon lässt sich im engeren Sinne als &#8222;Spiegelung&#8220; bezeichnen. Die anderen öffnen den Blick für eine differenziertere, tiefere Begegnung.</p>
<p><a href="https://herzenssachepferd.ch/wp-content/uploads/2025/01/nervenzellen-scaled.jpeg"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-20460 size-dp-ocp-square-thumb" src="https://herzenssachepferd.ch/wp-content/uploads/2025/01/nervenzellen-400x400.jpeg" alt="" width="400" height="400" /></a></p>
<h5 data-pm-slice="1 1 []">1. Wenn das Nervensystem spiegelt – Reiz, Reaktion und Regulation</h5>
<p>Beginnen wir mit der Ebene, auf der sich vieles ganz unmittelbar zeigt: dem Nervensystem.<br />
Pferde – wie auch wir Menschen – verfügen über sogenannte <strong>Spiegelneuronen</strong>. Diese ermöglichen es, emotionale Zustände bei anderen wahrzunehmen und innerlich mitzufühlen. Es ist ein evolutionär sinnvolles Prinzip: In einer Herde erhöht es das Überleben, wenn alle sensibel auf Spannungen oder Veränderungen reagieren.</p>
<p>In der Praxis bedeutet das: Wenn ich angespannt bin, wird mein Pferd das oft ebenfalls – ohne dass es &#8222;weiß&#8220;, warum. Wenn ich ruhig und zentriert bin, kann sich mein Pferd mit mir entspannen. Und umgekehrt: Wenn mein Pferd nervös oder hochfahrend ist, merke ich oft, wie auch mein Puls steigt.</p>
<p><strong>Diese Mit-Regulation ist keine bewusste Entscheidung</strong>, sondern ein Vorgang, der tief im Nervensystem verankert ist. Sie passiert automatisch – durch Nähe, Körpersprache, Atmung, Schwingung.</p>
<p>Man könnte sagen: Unsere Nervensysteme &#8222;docken&#8220; aneinander an. Das kann stabilisieren – oder auch destabilisieren.</p>
<p>Diese Art von Spiegelung ist kostbar, denn sie hilft uns, wieder in Balance zu kommen. Sie zeigt uns etwas über den Moment – aber <strong>nicht zwangsläufig über die Beziehung oder über tiefere Themen</strong>.<br />
Es ist eine <strong>Regulationshilfe</strong>, keine Botschaft des Wesens.</p>
<p><a href="https://herzenssachepferd.ch/wp-content/uploads/2025/03/AdobeStock_18293011.jpeg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-21244 size-dp-ocp-square-thumb" src="https://herzenssachepferd.ch/wp-content/uploads/2025/03/AdobeStock_18293011-400x400.jpeg" alt="" width="400" height="400" /></a></p>
<h5 data-pm-slice="1 1 []">2. Das Herzfeld – die stille Verbindung, die mitschwingt</h5>
<p>Zwischen der automatischen Reaktion des Nervensystems und der tieferen Resonanz zwischen zwei Wesen liegt noch ein weiterer, feiner Raum:<br />
<strong>das elektromagnetische Feld des Herzens.</strong></p>
<p>Es ist messbar, weitreichend und lebendig. Und für mich trägt es bereits mehr vom <strong>Wesen eines Lebewesens</strong> in sich als das Nervensystem es je könnte.</p>
<p>Das Herzfeld wirkt nicht über Reize oder Schutzmechanismen –<br />
es wirkt über <strong>Zentrierung</strong>, über <strong>Stimmigkeit</strong>, über das, was wir tief in uns tragen.</p>
<p>Wenn wir innerlich klar, friedlich oder offen sind, verändert sich nicht nur unser Atem oder unsere Körpersprache –<br />
sondern auch die Atmosphäre.<br />
Manche Pferde spüren das sofort.<br />
Manche Menschen auch.</p>
<p><strong>Vielleicht ist es dieses Feld, in dem sich zwei Wesen zum ersten Mal wirklich begegnen – jenseits der Reaktion.</strong></p>
<div>
<hr />
</div>
<h5 data-pm-slice="1 1 []"><a href="https://herzenssachepferd.ch/wp-content/uploads/2023/10/LIa-mit-Amir-und-Agi.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-15859 size-medium" src="https://herzenssachepferd.ch/wp-content/uploads/2023/10/LIa-mit-Amir-und-Agi-295x300.jpg" alt="" width="295" height="300" /></a></h5>
<h5 data-pm-slice="1 1 []">3. Resonanz – wenn das Wesen mitschwingt</h5>
<p>Neben all dem, was körperlich erklärbar ist, gibt es noch eine weitere Ebene.<br />
Sie lässt sich schwer in Worte fassen, und doch kennen wir sie alle:</p>
<p><strong>Momente, in denen sich zwei Wesen wirklich begegnen.</strong></p>
<p>Hier geht es nicht mehr um Spiegelung im Sinne von Reaktion – sondern um <strong>Resonanz</strong>.<br />
Ein feines Mitschwingen, das nicht zwangsläufig sichtbar oder erklärbar ist, aber spürbar.<br />
Ein &#8222;gemeinsames Sein&#8220;.</p>
<p>Ein Zustand, in dem wir nicht etwas voneinander &#8222;lernen&#8220; oder interpretieren müssen, sondern einfach da sind.<br />
Präsent. Echt. Offen.</p>
<p>Diese Resonanz kann sich in der Ruhe zeigen – etwa wenn zwei Wesen nebeneinander atmen –<br />
aber genauso in der Bewegung, im Spiel, in der Arbeit.<br />
Sie ist nicht an Harmonie oder Stille gebunden, sondern an <strong>Echtheit</strong>.</p>
<p>Ich glaube, dass genau diese Resonanz-Ebene oft entscheidend ist bei der Frage, ob wir uns für ein bestimmtes Pferd entscheiden. Etwas in uns sagt plötzlich Ja – ohne dass wir es sofort begründen könnten. Vielleicht ist es eine ähnliche Persönlichkeit. Vielleicht berühren uns gemeinsame Themen. Vielleicht geht einfach etwas in Resonanz, das wir erst später begreifen.</p>
<p>Und manchmal lohnt es sich, sich daran zu erinnern:<br />
<strong>Was für ein Gefühl hat dich damals bewegt, genau dieses Pferd zu wählen?</strong></p>
<p>Hier liegt für mich die wahre Tiefe einer Pferd-Mensch-Beziehung.<br />
Hier entsteht keine Projektion, keine Deutung – sondern <strong>Beziehung</strong>.</p>
<div>
<hr />
</div>
<h3></h3>
<p><a href="https://herzenssachepferd.ch/wp-content/uploads/2019/06/emeraude-und-ich-quadrat.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-2645" src="https://herzenssachepferd.ch/wp-content/uploads/2019/06/emeraude-und-ich-quadrat.jpg" alt="" width="400" height="400" srcset="https://herzenssachepferd.ch/wp-content/uploads/2019/06/emeraude-und-ich-quadrat.jpg 400w, https://herzenssachepferd.ch/wp-content/uploads/2019/06/emeraude-und-ich-quadrat-150x150.jpg 150w, https://herzenssachepferd.ch/wp-content/uploads/2019/06/emeraude-und-ich-quadrat-300x300.jpg 300w, https://herzenssachepferd.ch/wp-content/uploads/2019/06/emeraude-und-ich-quadrat-64x64.jpg 64w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a></p>
<h5 data-pm-slice="1 3 []">4. Warum diese Unterscheidung wichtig ist</h5>
<p>Wenn wir jedes Verhalten unseres Pferdes als &#8222;Spiegel unserer selbst&#8220; deuten, laufen wir Gefahr, uns zu verirren.<br />
Dann wird das Pferd zur Projektionsfläche, und wir übersehen vielleicht, was es wirklich braucht – oder was in ihm vorgeht.</p>
<p>Ein Pferd, das sich stark anpasst, wirkt vielleicht &#8222;lieb&#8220; oder &#8222;harmonisch&#8220;, spiegelt aber in Wahrheit einen Zustand von Überlebensstrategie.<br />
Ein anderes zeigt sehr deutlich, wenn etwas in der Umgebung oder in der Beziehung nicht stimmig ist – das kann wertvoll sein, bedeutet aber nicht automatisch, dass <em>wir</em> &#8222;schuld&#8220; sind oder gar dass die Beziehung schlecht ist.</p>
<p><strong>Deshalb lade ich dich ein, genauer hinzuschauen:</strong></p>
<ul data-spread="false">
<li>Was passiert gerade in meinem Nervensystem? Und in dem des Pferdes?</li>
<li>Kann ich mir durch bewusstes regulieren meines Nervensystems gerade helfen?</li>
<li>Kann ich meinem Pferd durch bewusstes regulieren meines Nervensystems gerade helfen?</li>
<li>In welchem Zustand ist mein Pferd – körperlich, emotional, energetisch?</li>
<li>Kann ich mich auf einer tieferen Ebene &#8211; Herzfeld oder Resonanz &#8211; gerade auch verbinden? Wenn das gelingt, führt das meistens zu Freude und einer gewissen Leichtigkeit.</li>
<li>Und: Gibt es da vielleicht eine tiefere Resonanz – jenseits von Verhalten und Spiegelung?</li>
</ul>
<p><a href="https://herzenssachepferd.ch/wp-content/uploads/2020/09/AdobeStock_123786334-scaled.jpeg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-7198 size-medium" src="https://herzenssachepferd.ch/wp-content/uploads/2020/09/AdobeStock_123786334-300x300.jpeg" alt="" width="300" height="300" /></a></p>
<h5 data-start="227" data-end="271">5. Fazit: Zwischen Spiegel und Begegnung</h5>
<p class="" data-start="273" data-end="403">Pferde spiegeln uns – ja.<br data-start="298" data-end="301" />Ihr feines Nervensystem, ihre Wahrnehmung, ihr Herzfeld reagieren oft präziser auf uns als wir selbst.</p>
<p class="" data-start="405" data-end="487">Aber: Sie sind <strong data-start="420" data-end="440">kein Spiegelbild</strong>. Und schon gar nicht <strong data-start="462" data-end="484">unser Diagnosetool</strong>.</p>
<p class="" data-start="489" data-end="620">Sie zeigen, was ist – manchmal durch Reaktion, manchmal durch Resonanz.<br data-start="560" data-end="563" />Doch nicht alles, was sie tun, sagt etwas über uns aus.</p>
<p class="" data-start="622" data-end="737">Manches, was wir als Spiegel deuten, ist schlicht Regulation.<br data-start="683" data-end="686" />Manches ist Anpassung.<br data-start="708" data-end="711" />Und manches ist Begegnung.</p>
<p class="" data-start="739" data-end="900"><strong data-start="739" data-end="812">Es lohnt sich, hinzuspüren, auf welcher Ebene wir uns gerade bewegen.</strong><br data-start="812" data-end="815" />Denn nur dann können wir unterscheiden:<br data-start="854" data-end="857" />Reagiert mein Pferd – oder begegnet es mir?</p>
<p data-start="739" data-end="900"><em data-start="909" data-end="1005">„Pferde halten uns keinen Spiegel vor.<br data-start="948" data-end="951" />Sie laden uns ein, hinzusehen – in uns und in sie.“</em><br data-start="1005" data-end="1008" />— Antoinette Hitzinger</p>
<p class="" data-start="235" data-end="444"><strong data-start="235" data-end="255">Über die Autorin</strong><br data-start="255" data-end="258" />Zu diesem Text wurde ich inspiriert durch einen Live-Abend in der <i>Online-Akademie von Herzenssache Pferd</i>, bei dem Antoinette Hitzinger mit Teilnehmer:innen über Spiegelung, Resonanz und echte Verbindung sprach.</p>
<p class="" data-start="446" data-end="593">In der Akademie findest du vertieftes Wissen, Inspiration und vielfältige Impulse für ein feines, gesundes und echtes Miteinander mit deinem Pferd.</p>
<p class="" data-start="595" data-end="684">Mehr dazu unter: <a href="https://herzenssachepferd.ch/die-online-akademie-von-herzenssache-pferd/">Mehr zur Online-Akademie</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://herzenssachepferd.ch/was-spiegelt-mein-pferd-wirklich-eine-spurensuche/">Was spiegelt mein Pferd wirklich? – Eine Spurensuche</a> erschien zuerst auf <a href="https://herzenssachepferd.ch">Herzenssache Pferd</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Erziehung neu denken?</title>
		<link>https://herzenssachepferd.ch/erziehung-neu-denken/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Antoinette]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Oct 2024 21:54:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://herzenssachepferd.ch/?p=19391</guid>

					<description><![CDATA[<p>Mit Freude und Kommunikation zum harmonischen Miteinander Einleitung: Erziehung – muss das wirklich sein? Erziehung – das klingt nach Einschränkungen, Regeln und Pflichten. Doch was wäre, wenn wir das Konzept von Erziehung neu denken? Wenn wir sie als eine Form der Verständigung betrachten, die Freude macht und uns mit unseren Pferden auf eine tiefere, harmonische [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2><span style="font-size: 18pt;"><em><span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;">Mit Freude und Kommunikation zum harmonischen Miteinander</span></em></span></h2>
<h3><span style="font-size: 18pt;"><strong><span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;">Einleitung: Erziehung – muss das wirklich sein?</span></strong></span></h3>
<p>Erziehung – das klingt nach Einschränkungen, Regeln und Pflichten. Doch was wäre, wenn wir das Konzept von Erziehung neu denken? Wenn wir sie als eine Form der Verständigung betrachten, die Freude macht und uns mit unseren Pferden auf eine tiefere, harmonische Ebene führt?</p>
<p>Ich muss zugeben, dass ich von meiner Natur her gar nicht „erziehen“ möchte. Ich würde Tiere lieber einfach frei und ungezwungen leben lassen. Doch im Laufe der Zeit habe ich verstanden, dass ich „Erziehung“ ganz anders begreifen kann, als das, was ich in meiner eigenen Kindheit erlebt habe. Statt unnötiger Einschränkungen und ständigen Meckerns könnte Erziehung auch eine Brücke sein – eine Brücke der Kommunikation, die Freude auf beiden Seiten bringt.</p>
<h3><span style="font-size: 18pt;"><strong><span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;">Die Erziehung, die ich kannte – und was ich von meinen Hunden gelernt habe</span></strong></span></h3>
<p>Meine ersten beiden Hunde, einen Collie und eine Golden Retriever-Mix-Hündin habe ich gar nicht bewusst „erzogen“. Sie haben irgendwie von selbst funktioniert, haben sich auf meine Stimmung und Gedanken eingestellt. Es war eine stille, intuitive Verständigung.</p>
<p>Doch dann kam mein Lagotto Indi mit einer schwierigen Vergangenheit, und plötzlich stand ich vor ganz neuen Aufgaben. Ich begann, mich aktiv mit Hundeerziehung auseinanderzusetzen. Mein Podencomix Ares war wohl mein anspruchsvollster Lehrmeister. Er hat mir gezeigt, dass wir gemeinsame Regeln aber auch Freiheiten brauchen, um gut zusammenleben zu können. Er war ein sehr selbständiger Hund, der in Madrid auf der Strasse gelebt hatte mit einem Strick, der ihm in den Hals eingewachsen war und er wusste sehr genau, was er wichtig fand und was nicht. Irgendwie wusste er sogar, wo die Grenze unseres 15 Hektar grossen Grundstücks (wo die Pferde leben) ist und er war sehr darauf bedacht, sein grosses Geschäft nicht auf unserem Land zu tätigen. Ich hab ihm keine Landkarte gezeigt..</p>
<p><a href="https://herzenssachepferd.ch/wp-content/uploads/2024/10/Ares-und-ich-scaled.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-19398" src="https://herzenssachepferd.ch/wp-content/uploads/2024/10/Ares-und-ich-scaled.jpg" alt="" width="438" height="295" /></a><a href="https://herzenssachepferd.ch/wp-content/uploads/2024/10/P1080221-scaled.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-19400" src="https://herzenssachepferd.ch/wp-content/uploads/2024/10/P1080221-scaled.jpg" alt="" width="394" height="295" /></a></p>
<h3><span style="font-size: 18pt;"><strong><span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;">Die Pferde – Stute Penta zwang mich zum Umdenken</span></strong></span></h3>
<p>Bei meinem ersten Pferd Penta habe ich unbewusst vieles genauso gemacht wie meine Eltern: Ich habe gemeckert, wenn das Pferd nicht tat, was ich wollte. Wie ungerecht und was für ein Stimmungskiller!</p>
<p>Damit war ich bei Penta allerdings an der falschen Adresse. Wenn sie nicht wollte hat sie gekämpft wie eine Löwin. Die Hufschmiede hatten Angst vor ihr und bestanden darauf, sie nur sediert zu bearbeiten.</p>
<p>Pfühh, es war ein langer Weg, auf dem ich immer mehr lernte, einen Dialog mit ihr zu führen statt einfach Anweisungen zu geben. Tatsächlich hatte ich nirgends gelernt &#8211;  trotz vieler Jahre Reitschule und Reitbeteiligungen &#8211; wie ich solche Themen lösen könnte. Verladen war auch so ein Thema. Ich holte eine Trainerin, die nach Linde Tellington Jones arbeitete und wir haben Penta nach allen Regeln der Kunst vorbereitet auf den Anhänger und auf Enge etc. Das hat sie alles nicht die Bohne interessiert. Sie wollte trotzdem nicht einsteigen.</p>
<p>Natürlich habe ich Penta auch gelobt, aber meist nur dann, wenn eine Lektion besonders gut ausgeführt wurde – sei es beim Reiten oder Longieren.</p>
<p>Unbewusst habe ich eine Unterscheidung gemacht zwischen dem „Stallalltag“ wie Putzen oder Führen und dem eigentlichen Training. Doch mit der Zeit wurde mir klar, dass diese Unterscheidung aus Sicht des Pferdes völlig unlogisch ist. Für das Pferd ist jeder Moment eine Interaktion, und jedes Verhalten kann eine wertvolle Leistung sein, die Anerkennung verdient. Diese Trennung spiegelt auch den Anspruch wider, den wir oft an uns selbst stellen: „Ich muss es perfekt machen.“ Doch dabei vergessen wir, wie schwierig es eigentlich ist, und wie selten wir uns selbst für unsere eigenen kleinen Erfolge wertschätzen. Wenn wir das schon bei uns selbst kaum tun – wie können wir es dann von Herzen bei unseren Pferden erwarten?</p>
<h3><span style="font-size: 18pt;"><strong><span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;">Eine Lanze für die Freude an und in der Erziehung</span></strong></span></h3>
<p>Heute möchte ich eine riesige Lanze brechen – für eine Pferdeerziehung mit Freude und zwischen Führung und Freiheit. Eine Erziehung, die bewusst in den Alltag integriert wird und die auf Kommunikation beruht. Denn im Grunde ist es so: Unsere Pferde versuchen meistens, uns zu verstehen. Sie stecken oft unfassbar viel Gemecker und Strafen ein, bemühen sich aber trotzdem, Harmonie herzustellen.</p>
<p>Doch wenn wir diese gemeinsame Sprache nicht bewusst entwickeln, entstehen oft Frustrationen – auf beiden Seiten. Und das führt dann zu „unerwünschtem Verhalten“, das eigentlich nur auf Missverständnissen basiert. Besonders Pferde mit schwierigen Vorerfahrungen oder mit einem sehr feinen Naturell brauchen diese bewusste und klare Kommunikation, um Vertrauen zu uns aufzubauen.</p>
<p><a href="https://herzenssachepferd.ch/wp-content/uploads/2019/05/ich-und-Emeraude.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-2067" src="https://herzenssachepferd.ch/wp-content/uploads/2019/05/ich-und-Emeraude.jpg" alt="" width="600" height="593" srcset="https://herzenssachepferd.ch/wp-content/uploads/2019/05/ich-und-Emeraude.jpg 600w, https://herzenssachepferd.ch/wp-content/uploads/2019/05/ich-und-Emeraude-300x297.jpg 300w, https://herzenssachepferd.ch/wp-content/uploads/2019/05/ich-und-Emeraude-64x64.jpg 64w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a></p>
<h3><span style="font-size: 18pt; font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"><strong>Erziehung bewusst gestalten – Was das konkret bedeutet</strong></span></h3>
<p>Was heißt das nun konkret für den Alltag? Es bedeutet, dass wir uns selbst beobachten: Wie oft bestätigen wir unser Pferd, wenn es das tut, was wir von ihm wollen? Das muss kein großes Getue sein, sondern einfach eine kleine Anerkennung.</p>
<p>Ich erinnere mich an eine Situation, in der ich einem Pferd die Hufe ausgekratzt habe. Eine Frau neben mir fragte: „Hast Du Dich jetzt ernsthaft dafür bedankt, dass er Dir den Huf gegeben hat?“ Ja, habe ich. Das kam ganz automatisch. Denn ich möchte, dass mein Pferd weiß, dass ich seine Kooperation schätze.</p>
<p>Es geht dabei weniger um das ausgesprochene „Danke“ als um die innere Haltung: Möchtest Du lieber Zeit mit jemandem verbringen, der meckert, wenn Du nicht sofort tust, was er möchte? Oder mit jemandem, dem es wichtig ist, wahrzunehmen, wie es Dir geht und der Deine Bemühungen schätzt?</p>
<h3><span style="font-size: 18pt;"><strong><span style="font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;">Zwei häufige Extreme</span> </strong></span></h3>
<p>Oft sehen wir zwei Extreme, wenn es um Pferdeerziehung geht:</p>
<p><strong>Überkorrektur</strong>: Es besteht häufig der Druck, sich durchzusetzen, um „Chef genug“ zu wirken. Dabei werden die feinen Signale des Pferdes oft übersehen, da der Fokus nur darauf liegt, dass das Pferd exakt tut, was erwartet wird. Der innere Stress und die Kontrolle ersticken jedoch die Möglichkeit einer echten Kommunikation.</p>
<p><strong>Zu wenig Klarheit</strong>: Aus Angst, zu streng zu sein, fällt es vielen schwer, klare Grenzen zu setzen. Diese Unsicherheit überträgt sich auf das Pferd, das ebenfalls unsicher wird und in stressigen Situationen den Menschen ausblendet. Es versucht, sich selbst in vermeintliche Sicherheit zu bringen, was das Unfallrisiko für beide Seiten erhöht.</p>
<p><a href="https://herzenssachepferd.ch/wp-content/uploads/2022/07/mera-und-maika-blick.jpeg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-12816" src="https://herzenssachepferd.ch/wp-content/uploads/2022/07/mera-und-maika-blick.jpeg" alt="" width="517" height="682" srcset="https://herzenssachepferd.ch/wp-content/uploads/2022/07/mera-und-maika-blick.jpeg 517w, https://herzenssachepferd.ch/wp-content/uploads/2022/07/mera-und-maika-blick-480x632.jpeg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 517px, 100vw" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><span style="font-size: 18pt; font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"><strong>Das richtige Gleichgewicht finden</strong></span></h3>
<p>Doch wie kann es gelingen, einen Mittelweg zwischen diesen beiden Extremen zu finden? Wie schaffen wir es, unserem Pferd zu helfen, Stress und Aufregung in Ruhe und Neugierde zu verwandeln?</p>
<p>Statt Druck aufzubauen wenn&#8217;s knifflig wird, können bewusstes Üben und klare Kommunikation helfen. Dies bedeutet, nicht nur auf das Problem zu reagieren, sondern proaktiv Vertrauen und Sicherheit zu schaffen. Gerade Pferde, die in ihrer Vergangenheit Schlimmes erlebt haben, brauchen diese sanfte und doch klare Art der Führung. Die reine Vermeidung von schwierigen Situationen führt langfristig meist zu neuen Problemen – der Weg heraus besteht darin, mutig die Basis zu stärken und das Pferd Schritt für Schritt an neue Herausforderungen heranzuführen.</p>
<h3><span style="font-size: 18pt; font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"><strong>Der Weg zur Freude – bewusst üben und loben</strong></span></h3>
<p>Anstatt frustriert zu sein, wenn etwas nicht sofort klappt, ist es wichtig, die Freude am gemeinsamen Lernen wiederzufinden. Jede Übung, sei es das Anhalten, Slalom-Laufen oder Rückwärtsgehen, im Grunde jede gemeinsame Handlung, ist eine Gelegenheit, die Kommunikation zu vertiefen.</p>
<p>Entwickle klare Stimmkommandos und Körpersignale und versuche, Dich daran zu halten &#8211; gar nicht sooo einfach &#8211; und lobe dann jeden noch so kleinen Fortschritt. Ein winziger Schritt rückwärts zum Beispiel oder schon das bloße Verlagern des Gewichts kann schon ein großer Erfolg sein. Es geht darum, auf beiden Seiten Freude und Leichtigkeit zu entwickeln.</p>
<h3><span style="font-size: 18pt; font-family: Arial, Helvetica, sans-serif;"><strong>Schlussgedanke: Erziehung als Freude und Kommunikation</strong></span></h3>
<p>Gewaltfreie Pferdeerziehung bedeutet, eine gemeinsame Sprache zu finden, die auf Vertrauen, Klarheit und Freude basiert. Nimm Dir Zeit, beobachte Dein Pferd, und sei Dir bewusst: Jeder kleine Fortschritt ist ein Zeichen dafür, dass Du und Dein Pferd auf dem Weg zu einer tieferen Verständigung seid.</p>
<p>Falls Du Unterstützung dabei brauchst, diese Verbindung aufzubauen, möchte ich Dich herzlich in unseren Kurs <em>Zwischen Führung und Freiheit</em> einladen – für eine gemeinsame Zeit, die Freude macht. Hier findest Du mehr Infos zu diesem Kurs: <span style="color: #99cc00;"><a style="color: #99cc00;" href="https://herzenssachepferd-gluecksfeuer.com/online-kurs-zwischen-fuehrung-und-freiheit-eine-ganz-besondere-balance-finden/">https://herzenssachepferd-gluecksfeuer.com/online-kurs-zwischen-fuehrung-und-freiheit-eine-ganz-besondere-balance-finden/</a></span></p>
<p>In dem Kurs bekommst Du nicht nur Infos und Input,  sondern auch ganz persönliches Feedback und Antwort auf Deine Fragen.</p>
<p><a href="https://herzenssachepferd.ch/wp-content/uploads/2024/10/ORIGINAL-von-ANH-PP-1zu1-GIF-OK-Fuehrung-und-Freiheit.gif"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-19410" src="https://herzenssachepferd.ch/wp-content/uploads/2024/10/ORIGINAL-von-ANH-PP-1zu1-GIF-OK-Fuehrung-und-Freiheit.gif" alt="" width="600" height="600" /></a></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Wieviel Technik brauchen wir in der Pferdeausbildung?</title>
		<link>https://herzenssachepferd.ch/wieviel-technik-brauchen-wir-in-der-pferdeausbildung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Antoinette]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 10 Mar 2024 13:04:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://herzenssachepferd.ch/?p=18133</guid>

					<description><![CDATA[<p>Von Mera Brockhage Um ein Pferd auszubilden brauchen wir ein Verständnis seiner physiologischen Bewegungsabläufe. Wenn wir beginnen, uns in dieses komplexe Thema einzuarbeiten, werden wir mit einer Menge von Techniken und Übungen konfrontiert, die darauf abzielen, schädliche oder &#8222;falsche&#8220; Bewegungsmuster in physiologisch &#8222;korrekte&#8220; zu transformieren. Diese Techniken, die sich auf den Reitersitz, die Körpersprache und [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: right;">Von Mera Brockhage<br />
Um ein Pferd auszubilden brauchen wir ein Verständnis seiner physiologischen Bewegungsabläufe. Wenn wir beginnen, uns in dieses komplexe Thema einzuarbeiten, werden wir mit einer Menge von Techniken und Übungen konfrontiert, die darauf abzielen, schädliche oder &#8222;falsche&#8220; Bewegungsmuster in physiologisch &#8222;korrekte&#8220; zu transformieren. Diese Techniken, die sich auf den Reitersitz, die Körpersprache und ähnliches stützen, sind zweifellos wichtig. <strong>Aber sie stellen nur einen Teil der Gleichung dar.</strong></p>
<h3><span style="color: #800000;">Die eigentliche Magie entfaltet sich auf einer anderen Ebene</span></h3>
<p>&#8211; einer Ebene, die weit über die mechanische Anwendung von Techniken hinausgeht.</p>
<p>Für mich (Mera) ist die mentale Verbindung das größte Geheimnis in der Pferdeausbildung. Kannst du deinen Geist ruhig halten und wirklich nur im hier und jetzt sein? Kannst du diesen Raum halten auch wenn dein Pferd ihn verlässt. Spürst du ob dein Pferd so bei dir ist, dass ein abwenden/anhalten etc. überhaupt möglich ist? Oder hast du es mental verloren</p>
<h3><span style="color: #800000;">Die größten Herausforderungen dabei</span></h3>
<p>Eine der größten Herausforderungen ist es, <strong>nicht ständig unser Pferd zu korrigieren,</strong> besonders in Momenten, in denen die Dinge nicht nach Plan verlaufen. Dies gilt vor allem für Pferde, die noch stark auf äußere Reize fokussiert sind.</p>
<p>Schaffst du es NICHT permanent dein Pferd zu kommentieren und damit den Ort der ruhigen Konzentration zu verlassen?</p>
<p>Das Herstellen dieses ruhigen, konzentrierten, <strong>wahrnehmenden aber nicht negativ bewertenden Raums</strong> ist die Voraussetzung &#8211; egal was wir vorhaben mit dem Pferd. Denn nur dieser mentale Zustand ermöglicht uns-</p>
<p>• Uns zu spüren</p>
<p>• Das Pferd zu spüren</p>
<p>Und zwei Seelen und Körper miteinander zu vereinen.</p>
<p>In dieser Stille und Verbundenheit <strong>dürfen wir Technik einsetzen, aber sie ist nur ein Werkzeug, nicht das Ziel.</strong></p>
<p><a href="https://herzenssachepferd.ch/wp-content/uploads/2024/03/Gabriel-Handarbeit.jpeg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-18135 aligncenter" src="https://herzenssachepferd.ch/wp-content/uploads/2024/03/Gabriel-Handarbeit-1024x683.jpeg" alt="" width="1024" height="683" srcset="https://herzenssachepferd.ch/wp-content/uploads/2024/03/Gabriel-Handarbeit-980x654.jpeg 980w, https://herzenssachepferd.ch/wp-content/uploads/2024/03/Gabriel-Handarbeit-480x320.jpeg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1024px, 100vw" /></a></p>
<p>Ähnlich wie beim Klavierspielen, wo Fingerübungen für die Technik unerlässlich sind, ist es die <strong>Musik, die die Seele berührt</strong> und Emotionen weckt. Die Technik ist der Wegbereiter, aber die wahre Kunst entsteht in dem Moment, in dem Mensch und Pferd in wirklich zusammenfinden. Und da ist es vollkommen unwichtig, ob es um im Schritt geradeaus gehen, ein Anhalten, um eine Volte, einen Seitengang oder eine Piaffe geht.</p>
<p>Dieser Zustand der Einheit, wo Kommunikation auch über die Haltung und Bewegung und oft jenseits der Worte stattfindet, ist für <strong>sich allein schon ein beglückendes Geschenk</strong>.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://herzenssachepferd.ch/wp-content/uploads/2023/01/mera-auf-schimmel.jpeg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-14450 aligncenter" src="https://herzenssachepferd.ch/wp-content/uploads/2023/01/mera-auf-schimmel.jpeg" alt="" width="526" height="789" srcset="https://herzenssachepferd.ch/wp-content/uploads/2023/01/mera-auf-schimmel.jpeg 526w, https://herzenssachepferd.ch/wp-content/uploads/2023/01/mera-auf-schimmel-480x720.jpeg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 526px, 100vw" /></a></p>
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		<title>Die verborgene Wurzel des Traumas? Eine Reise der Erkenntnis mit Parys</title>
		<link>https://herzenssachepferd.ch/die-verborgene-wurzel-des-traumas-eine-reise-der-erkenntnis-mit-parys/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Antoinette]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 Jan 2024 09:46:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Heute möchte ich eine Erkenntnis aus meinem Leben mit Parys teilen. Eine Geschichte, die nicht nur unsere Herangehensweise verändert hat, sondern auch mein Verständnis für die komplexen Verbindungen zwischen Körper und Psyche bei Pferden. Die Entdeckung der Hinterhand-Instabilität Es war erst vor einigen Monaten, als ich bei Parys eine entscheidende Entdeckung machte – eine Instabilität [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Heute möchte ich eine Erkenntnis aus meinem Leben mit Parys teilen. Eine Geschichte, die nicht nur unsere Herangehensweise verändert hat, sondern auch mein Verständnis für die komplexen Verbindungen zwischen Körper und Psyche bei Pferden.</p>
<h3>Die Entdeckung der Hinterhand-Instabilität</h3>
<p>Es war erst vor einigen Monaten, als ich bei Parys eine entscheidende Entdeckung machte – eine Instabilität in seiner Hinterhand. Ich war bei ihm so sehr auf sein Verhalten und seine Mimik konzentriert, dass ich lange gar nicht sooo exakt auf seinen Bewegungsqualität geachtet hatte. Irgendwie wirkt er quadratisch &#8211; praktisch &#8211; gut.</p>
<p>(Kleine Anmerkung für die, die Parys noch nicht aus meinen Erzählungen kennen: Er kam zu mir, weil er auf Menschen losging. Er ist ein Huzuluen Wallach, mittlerweile fast 14 Jahre alt, der Braune auf dem Bild) <a href="https://herzenssachepferd.ch/wp-content/uploads/2023/12/IMG_3095-2-scaled.jpeg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-large wp-image-17413" src="https://herzenssachepferd.ch/wp-content/uploads/2023/12/IMG_3095-2-1024x768.jpeg" alt="" width="1024" height="768" srcset="https://herzenssachepferd.ch/wp-content/uploads/2023/12/IMG_3095-2-980x735.jpeg 980w, https://herzenssachepferd.ch/wp-content/uploads/2023/12/IMG_3095-2-480x360.jpeg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1024px, 100vw" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Nun da wir beide gelernt haben, doch recht vernünftig miteinander umzugehen und Parys auch die Kommunikation mit den Pferden wieder gelernt hat, fiel mir auf, dass er trotz alle des Übens auf rechte Hand ungern auf einer Kreislinie läuft. Weil ich mit Mera so oft über Bewegungsanalysen spreche, schaute ich mir Parys Gangbild mal explizit von hinten an. <strong>Und ich erschrak.</strong> Ich bemerkte, dass Parys in seinen Sprung- und Fesselgelenken dreht und kippelt. Das linke Hinterbein führt er in Wendungen stärker nach aussen und dieses Bein dreht auch mehr als das rechte.</p>
<p>Plötzlich kam mir der Gedanke, dass diese körperliche Beeinträchtigung nicht nur sein Gangbild beeinflusst, sondern möglicherweise sogar die ursprüngliche Ursache für seine schwere Verhaltensstörung war.</p>
<h3>Körperliche Überforderung als Ursprung des ganzen Traumas?</h3>
<p>Ich stelle mir also vor, wie Parys Ausbildung anfing. Ein charakterstarker junger Huzule mit einer instabilen Hinterhand. (Es war eine Western-Ausbildung, aber ich glaube nicht, dass das der entscheidende Punkt war.) Nun wird da ja von den Pferden bald verlangt, dass sie sich in allen Gangarten im Kreis bewegen, enge Wendungen gehen, stoppen und Tempiwechsel machen. <strong>Jetzt merkt dieses Pferd, dass sein Körper das nicht gesund hinkriegt</strong>. Dass es bereits zwickt und an den Sehnen zupft. Er will das nicht, er weiss instinktiv, dass er mit einem kaputten Körper als Fluchttier nicht gut dran ist. Er ist überfordert, was soll er tun? Er kann nicht weg. Losreissen ja das geht, aber da ist die Umzäunung und die Menschen holen ihn wieder und es geht einfach weiter. Er will nicht mehr laufen. Er will stehen bleiben. Das darf er aber nicht. Er ist in einem Dilemma, sein Nervensystem kann das nicht mehr verarbeiten und dann kippt es: er geht in den Kampf-Modus. Das ist keine Entscheidung von ihm, er ist einfach jenseits von jeder Regulation. Flucht geht nicht, Erstarrung geht nicht, es bleibt ihm die dritte Variante der instinktiven Verhaltensweisen. Kampf. Er flippt regelrecht aus. Das passiert wieder und wieder. Und jedesmal denken die Menschen, sie müssen ihn noch mehr disziplinieren.</p>
<p>Uns genau an diesem Punkt weitertrainieren. Aber ein Nervensystem, das im Ausnahmezustand ist, kann nicht lernen. Es ist auf reines Überleben ausgerichtet, JETZT. Adrenalin wird ausgeschüttet und Muskulatur aktiviert. Das Reptiliengehirn übernimmt das Kommando. Parys wird immer traumatiserter und jede der erzieherisch gedachten Folgesituationen retraumatisiert ihn. Er dissoziiert.</p>
<p>Menschen mit solchen Erfahrungen beschreiben die Dissoziation folgendermassen: Der Geist koppelt sich vom Körper ab, sie empfinden keinen Schmerz oder keine Angst und haben nicht das Gefühl, dass ihnen das gerade selbst widerfährt. Heute weiß man, dass diese Dissoziationserfahrung zu den stärksten Indikatoren für später einsetzende posttraumatische Symptome gilt. Eine Traumatisierung tritt dann ein, wenn der Körper keine Meldung bekommt, dass das überfordernde Ereignis vorüber ist und eine Normalisierung stattfinden kann. Dann bleibt dieser Zustand länger und länger.</p>
<p>Genauso &#8211; so wird mir nun klar &#8211; kann es passiert sein, dass Parys in einen solchen Zustand kam, in dem er dann zu uns kam.</p>
<p><a href="https://herzenssachepferd.ch/wp-content/uploads/2023/12/parys-ausgeschnitten-e1702995059352.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-large wp-image-17412" src="https://herzenssachepferd.ch/wp-content/uploads/2023/12/parys-ausgeschnitten-e1702995059352-1024x599.jpg" alt="" width="1024" height="599" srcset="https://herzenssachepferd.ch/wp-content/uploads/2023/12/parys-ausgeschnitten-e1702995059352-980x551.jpg 980w, https://herzenssachepferd.ch/wp-content/uploads/2023/12/parys-ausgeschnitten-e1702995059352-480x270.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1024px, 100vw" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Dauernd im Versuch, sich selbst zu beruhigen, dauernd innerlich aufgewühlt und eigentlich gar nicht mehr er selbst. Kauen und Lecken zur Selbstberuhigung. Die anderen Pferde wollten mit ihm damals auch nichts zu tun haben, so komisch war er &#8222;drauf&#8220;. Bis dann Insley kam. Aber das ist eine Geschichte für sich.</p>
<p>Mein Herz zieht sich zusammen, wenn ich mir diese Szenen vorstelle und ich spüre, dass es wohl tatsächlich so gewesen sein muss. Denn psychisch, einfach so im Umgang ist Parys ein harter Knochen. Der steckt so einiges weg. Und er liebt Menschen. Und er ist schlau, ich würde sogar sagen sehr intelligent. Er ist kein Pferd, das einfach nicht mitarbeiten will.</p>
<p>Aber am Schlimmsten daran finde ich eigentlich, dass ich auch so lange gebraucht habe, um diesen Teil des Problems zu erkennen. Gut wir hätten anfangs eh schlecht daran arbeiten können. Aber auch ich habe ihn viel longiert in allen Gangarten. Und es als &#8222;altes Muster&#8220; angesehen, dass er sich im Galopp auf rechte Hand gerne losreisst. Gut, ich habe ihn dann nicht weitergeschickt sondern ihm erlaubt, selbst zu entscheiden, ob und für wie lange er galoppieren will. Aber ich habe mich sehr gefreut, wenn er galoppiert ist und er findet es wunderbar, wenn ich mich über ihn freue und hat dann mehr und mehr Galopp angeboten. Weil ich aber trotzdem ein komisches Bauchgefühl dabei hatte, haben wir nicht sehr häufig so trainiert und ich hoffe, dass wir dadurch keine weitere Schädigung ausgelöst haben.</p>
<p>Jetzt jedenfalls gehen wir dieses Thema gemeinsam an. Mit dem Ziel, in Leichtigkeit und Freude für seinen Körper und meine Körper bessere Bewegungsmuster zu entdecken. <strong>Denn das ist möglich, und das ist die gute Nachricht dabei. </strong>Parys liebt diese feine und sorgfältige Arbeit. Und er liebt den Wald, ich glaube, eigentlich ist er ein Waldpferd. Zum Glück können wir auch auf unseren Spaziergängen mal dazwischen 10 Minuten üben.</p>
<p>Parys bewegt sich heute viel lieber und ausdauernder als früher als er nur mit den anderen lief, wenn sie ihn dazu nötigten. Heute ist er oft der Anstupser, komm lass uns laufen, lass uns spielen.</p>
<p><a href="https://herzenssachepferd.ch/wp-content/uploads/2024/01/parys-vorne-Electron-und-Easy-hinten.jpeg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-large wp-image-17718" src="https://herzenssachepferd.ch/wp-content/uploads/2024/01/parys-vorne-Electron-und-Easy-hinten-682x1024.jpeg" alt="" width="682" height="1024" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Parys&#8216; Geschichte ist ein anschauliches Beispiel dafür, wie körperliche Überforderung zu einem Trauma führen kann, das letztendlich wie ein rein psychisches Problem erscheint.</p>
<h3>Die Bedeutung der Bewegungsanalyse</h3>
<p>Deswegen werde ich immer mehr Fan der Bewegungsanalyse. Sich vor und nach einer Unternehmung mit dem Pferd diese Punkte anzuschauen. Bei Parys also vor allem die drehenden Sprunggelenke und kippelnden Fesselgelenke. Vielleicht erstaunt es Dich, aber das kann sich innerhalb kurzer Zeit verändern, wenn wir mit den Pferden auf eine hilfreiche Art trainieren. Also in einer Weise, die ihnen hilft &#8211; wiederum bei Parys: sich in diesen Strukturen zu stabilisieren. Indem ich keine Anforderungen stelle, die ihn noch mehr dazu verleiten seine Ausweichbewegungen zu kultivieren und eine Schutzverspannung aufzubauen. Bei Parys ist diese Verspannung dann deutlich im Lendenbereich zu fühlen und früher war sie auch deutlich zu sehen.</p>
<p>Wenn Du also bei Deinem Pferd diesen genauen Blick auf die Bewegungen und die Zeigergelenke werfen möchtest, um dann auch für Dein Pferd ein gutes gesundes Training zu finden, in dem es nicht flüchten muss (rennen, sich losreissen) oder aber in dem es versucht, sich vor Überlastung seines Körpers zu schützen, in dem es nicht vorwärts gehen mag. Wenn das also Dein tiefer Wunsch ist, dann melde Dich bei uns und wir bieten Dir ein unverbindliches und kostenloses Gespräch an und eine Bewegungsanalyse, wenn Du uns geeignete Videos dafür sendest.</p>
<p>Gemeinsam können wir vielleicht verborgenen Ursachen für Verhaltensprobleme aufdecken und einen Weg zu einem gesünderen und glücklicheren Leben für eure Pferde finden.</p>
<p>Wir freuen uns darauf, euch und eure Pferde auf diesem Weg zu begleiten.</p>
<p>Schreib mir gern eine Email an <a href="mailto:info@alnour.ch">info@alnour.ch</a> wenn Du eine solche Bewegungsanalyse möchtest.</p>
<p><a href="https://herzenssachepferd.ch/wp-content/uploads/2024/01/IMG_5054-scaled.jpeg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-large wp-image-17728" src="https://herzenssachepferd.ch/wp-content/uploads/2024/01/IMG_5054-768x1024.jpeg" alt="" width="768" height="1024" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Satteln und los? Wie Dein Jungpferd mit Freude zum Reitpferd wird.</title>
		<link>https://herzenssachepferd.ch/satteln-und-los-wie-dein-jungpferd-mit-freude-zum-reitpferd-wird/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Antoinette]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 15 Oct 2023 12:02:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Es gibt kaum ein erhebenderes Gefühl, als an der Seite eines jungen Pferdes zu stehen, welches bereit ist, den nächsten großen Schritt zu gehen und das das Anreiten nicht erduldet, sondern sich freut. Du denkst, daß das übertrieben ist? Unserer Erfahrung nach nicht, allerdings sind einige Voraussetzungen dafür notwendig. Mera teilt hier mit Euch ihre [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Es gibt kaum ein erhebenderes Gefühl, als an der Seite eines jungen Pferdes zu stehen, welches bereit ist, den nächsten großen Schritt zu gehen und das das Anreiten nicht erduldet, sondern sich freut.  </p>



<p>Du denkst, daß das übertrieben ist? </p>



<p>Unserer Erfahrung nach nicht, allerdings sind einige Voraussetzungen dafür notwendig. <strong>Mera</strong> teilt hier mit Euch ihre Erfahrungen und Gedanken.  </p>



<h3 class="has-text-color wp-block-heading" style="color:#951142">Ein Pferd, das vor Stolz platzt</h3>



<p>Der Augenblick, wenn ein Pferd bereit ist und sich daran freut, einen Menschen auf seinen Rücken zu lassen, ist von unschätzbarem Wert. </p>



<p>Es ist ein besonderes Geschenk, ein Pferd sicher und stolz durch seine Ausbildung zu begleiten.</p>



<p>Aber was sind die Kernvoraussetzungen, damit ein Pferd mit Freude und selbstbewusst seinen Weg als Reitpferd beginnt?</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Dialog statt Monolog:</strong> Ein Pferd sollte wissen, dass es Mitspracherecht hat.</li>



<li><strong>Akzeptanz eines „Nein“:</strong> Ein Pferd muss wissen und erfahren haben, dass es in Ordnung ist, „nein“ zu sagen und dass das akzeptiert wird.</li>



<li><strong>Vertrauen in den Menschen:</strong> Das Pferd hat gelernt, seinen Menschen um Hilfe zu bitten und ihm zu vertrauen.</li>



<li><strong>Bodenarbeit ohne Eskalation:</strong> Das Pferd darf bei der Bodenarbeit nicht (mehr) regelmäßig eskalieren &#8211; sonst ist der Zeitpunkt definitiv noch nicht erreicht. </li>



<li><strong>Lernen von Grenzen:</strong> Das Pferd sollte Erziehung kennen und in der Lage sein, auch einmal etwas auszuhalten – das ist ein Sicherheitsaspekt für unerwartete Situationen und wird von uns nicht ausgenutzt. </li>
</ul>



<h3 class="has-text-color wp-block-heading" style="color:#951142">Körperliche und mentale Vorbereitung: Ein absolutes Muss</h3>



<p>Es geht nicht allein um die physische Fähigkeit, einen Reiter zu tragen, sondern auch um das mentale und emotionale Wohlbefinden des Pferdes während des gesamten Prozesses. Mera reitet Pferde frühestens im Alter von 4,5 Jahren an und hat sogar Erfahrungen mit deutlich älteren Pferden – bis zu 17 Jahren! Das heisst nicht, dass man mit dem Pferd vorher nichts macht, aber nach unserer Einschätzung ist es vorher zu früh zum Anreiten.</p>



<p>In der ganzen Pferdeausbildung darf es niemals um „beherrschen“ oder „zwingen“ gehen. Ganz im Gegenteil: Die Basis jeder Ausbildung sollte immer <strong>gegenseitiger Respekt, Sicherheit und Verlässlichkeit</strong> sein. Nur so kann eine vertrauensvolle und liebevolle Beziehung zwischen Pferd und Mensch entstehen.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://herzenssachepferd.ch/wp-content/uploads/2023/05/Untitled-design-4.png"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://herzenssachepferd.ch/wp-content/uploads/2023/05/Untitled-design-4-1024x683.png" alt="" class="wp-image-14811" srcset="https://herzenssachepferd.ch/wp-content/uploads/2023/05/Untitled-design-4-980x653.png 980w, https://herzenssachepferd.ch/wp-content/uploads/2023/05/Untitled-design-4-480x320.png 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1024px, 100vw" /></a></figure>



<h3 class="has-text-color wp-block-heading" style="color:#951142">Vorsichtige Vorbereitung: Schritte hin zum Anreiten</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Gelenkschonendes und sinnvolles Longieren:</strong> Um das Pferd körperlich auf sanfte Weise vorzubereiten.</li>



<li><strong>Korrektur fehlerhafter Gangmuster:</strong> Für eine gesunde Bewegungsentwicklung und damit sich Kompensiationsmuster in der Folge nicht schädigend auswirken. </li>



<li><strong>Arbeit am langen Zügel und an der Hand:</strong>  Für Kommunikation, Verständnis und um die korrekten Bewegungsmuster zu üben und aufzubauen.</li>



<li><strong>Spaziergänge, Stangenarbeit:</strong> Für Abwechslung und spielerisches Lernen.</li>



<li><strong>Gewöhnung an Gebiss, Gurt und Sattel:</strong> Selbstverständlich ohne Stress und niemals Angst provozierend.</li>
</ul>



<h3 class="has-text-color wp-block-heading" style="color:#951142">Das Anreiten: Ein gemeinsamer Weg</h3>



<p>Das Pferd bestimmt, wann der richtige Zeitpunkt gekommen ist. Es geht nicht um uns, nicht um unsere Ziele oder Wünsche. Es geht um Respekt und die Achtung vor dem Willen des Pferdes.</p>



<p>Das Pferd muss den Moment wollen. Es muss körperlich bereit sein und Vertrauen in uns haben. Und auch wenn es mal länger dauert, bis dieses Vertrauen gewachsen ist, ist das Ergebnis – eine authentische, respektvolle und liebevolle Partnerschaft – das schönste Geschenk, das Pferd und Reiter einander machen können.</p>



<p>Falls Du mehr dazu erfahren möchtest, melde Dich bei unserem kostenlosen Webinar an &#8211; es wird auch eine Aufzeichnung geben. </p>



<figure class="wp-block-embed is-type-wp-embed is-provider-herzenssache-pferd wp-block-embed-herzenssache-pferd"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<blockquote class="wp-embedded-content" data-secret="4HvmnB9C3K"><a href="https://herzenssachepferd.ch/webinar-jungpferde/">Webinar Jungpferde</a></blockquote>
</div></figure>
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		<title>Zeit und Geduld beim Anreiten</title>
		<link>https://herzenssachepferd.ch/die-bedeutung-von-zeit-und-geduld-im-pferdetraining/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Antoinette]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 Sep 2023 15:10:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://herzenssachepferd.ch/?p=15589</guid>

					<description><![CDATA[<p>Uns begegnen immer wieder besorgte Pferdebesitzerinnen und -besitzer, die uns fragen: &#8222;Mein Pferd ist bereits x Jahre alt (4, 5, 6 oder sogar älter), aber ich habe es noch nicht geritten. Meine Stallkolleginnen warnen mich davor, dass mein Pferd zu stark wird und das Training später umso schwieriger sein wird. Was meinst Du dazu?&#8220; Erstens: [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://herzenssachepferd.ch/die-bedeutung-von-zeit-und-geduld-im-pferdetraining/">Zeit und Geduld beim Anreiten</a> erschien zuerst auf <a href="https://herzenssachepferd.ch">Herzenssache Pferd</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Uns begegnen immer wieder besorgte Pferdebesitzerinnen und -besitzer, die uns fragen: &#8222;Mein Pferd ist bereits x Jahre alt (4, 5, 6 oder sogar älter), aber ich habe es noch nicht geritten. Meine Stallkolleginnen warnen mich davor, dass mein Pferd zu stark wird und das Training später umso schwieriger sein wird. Was meinst Du dazu?&#8220; </p>



<p>Erstens: Oft steckt hinter dieser Zurückhaltung ein guter Grund, denn nicht jedes Pferd entwickelt sich im gleichen Tempo.</p>



<p>Und zweitens: Wir von &#8222;Herzenssache Pferd&#8220; sehen die Dinge etwas anders. Wir schätzen selbstbewusste Pferde, die in der Lage sind, mit uns zu kommunizieren und ihre Bedenken auszudrücken. Für uns ist es eine Verpflichtung – nein, vielmehr eine Herzensangelegenheit – auf diese Bedenken einzugehen, in welcher Form auch immer. </p>



<p class="has-text-color has-large-font-size" style="color:#4e115d">Beispiel Emeraude</p>



<p>Nehmen wir beispielsweise Emeraude, meine kleine Lipizzanerstute. Als ich sie als Jährlingsstute aus einem insolventen Gestüt in Frankreich holte, war sie äußerst misstrauisch gegenüber Menschen. Sie war sogar diejenige unter den fünf Jährlingen, die am längsten brauchte, um sich überhaupt anfassen zu lassen. Aber selbst das war noch kein Zeichen von Vertrauen.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-large"><a href="https://herzenssachepferd.ch/wp-content/uploads/2023/09/IMG_1711-scaled.jpeg"><img loading="lazy" decoding="async" width="785" height="1024" src="https://herzenssachepferd.ch/wp-content/uploads/2023/09/IMG_1711-785x1024.jpeg" alt="" class="wp-image-15594"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Die kleinste in der Mitte ist Emeraude</figcaption></figure>



<p class="has-text-color has-large-font-size" style="color:#4e115d">Die Kleine war wehrhaft und hatte ein flinkes Hinterbein </p>



<p>verständlich, bei dem was sie schon erlebt hatte. Wir liessen ihr viel Zeit. </p>



<p>Im Laufe der Jahre entwickelte Emeraude sich physisch sehr gut, von einem ausgemergelten Jährling, der so groß war wie ein drei Monate altes Fohlen und unterernährt, zu einer schönen Jungstute. Doch ihre Entwicklung erforderte Zeit. Mit vier Jahren war sie noch nicht reif für intensives Training. Als wir im fünften Jahr langsam begannen, stellte ich fest, dass sie viel Zeit benötigte, um sich auf ihren Menschen einzulassen, nachzudenken und Entscheidungen zu treffen.</p>



<p class="has-text-color has-large-font-size" style="color:#4e115d">Bin ich der richtige Mensch für sie?</p>



<p>Mit mehreren Pferden und vielen Verpflichtungen war ich möglicherweise nicht die ideale Person, um ihr diese Zeit zu geben. Ich erwog sogar, sie an jemanden abzugeben, der besser geeignet schien. Einmal kam jemand, um sie anzusehen, und sie war so unruhig, dass sie nicht einmal zum Putzen stehen bleiben konnte, was zuvor kein Problem war. Das brachte mich ins Grübeln. Vielleicht wollte sie doch nicht gehen, dachte ich, und suchte nach einer Lösung.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full is-resized"><a href="https://herzenssachepferd.ch/wp-content/uploads/2019/05/ich-und-Emeraudeklein.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://herzenssachepferd.ch/wp-content/uploads/2019/05/ich-und-Emeraudeklein.jpg" alt="" class="wp-image-2070" width="650" height="470"/></a></figure>



<p>Schließlich entschied ich mich dafür, sie in einen Stall in unserer Nähe zu bringen. Die Idee war, dass ich, wenn ich dort war, einfach Zeit für Emeraude haben konnte, vielleicht sogar während einer Arbeitspause vom Computer. Gesagt, getan. Doch ich hatte nicht erwartet, dass Emeraude Dinge wie Häuser, Mauern, Autoscheinwerfer und bellende Nachbarshunde so beängstigend fand. Es dauerte eine Weile, bis sie sich dort sicher fühlte. Alles Neue erforderte eine längere Eingewöhnungsphase. Zuerst gingen wir nur auf dem Hof spazieren, dann betrachteten wir Autos, dann Autos im Regen (sie klingen ganz anders), und schließlich verließen wir das Gelände, um ein wenig Gras zu fressen. Es dauerte Wochen und Monate, bis scheinbar einfache und selbstverständliche Dinge für sie keine Angst mehr auslösten. Sie sprang selten weg, sie erstarrte eher. </p>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://herzenssachepferd.ch/wp-content/uploads/2023/09/IMG_5923.jpeg"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="768" src="https://herzenssachepferd.ch/wp-content/uploads/2023/09/IMG_5923-1024x768.jpeg" alt="" class="wp-image-15596" srcset="https://herzenssachepferd.ch/wp-content/uploads/2023/09/IMG_5923-1024x768.jpeg 1024w, https://herzenssachepferd.ch/wp-content/uploads/2023/09/IMG_5923-980x735.jpeg 980w, https://herzenssachepferd.ch/wp-content/uploads/2023/09/IMG_5923-480x360.jpeg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1024px, 100vw" /></a></figure>



<p class="has-text-color has-large-font-size" style="color:#4e115d">Es dauerte und dauerte&#8230; </p>



<p>Nach einem Jahr, in dem wir bereits einige Fortschritte gemacht hatten – wir gingen weiter spazieren und machten erste Longierübungen auf dem Platz – war ich dennoch frustriert. Ich fragte mich, ob aus ihr überhaupt noch ein Reitpferd werden könnte. Sicherlich hätten wir den Druck erhöhen können, aber das hätte ihr Unbehagen bereitet. Ich wollte eine Unterstützung für sie sein, keine Bedrohung. Doch dann begann plötzlich der Durchbruch, gefolgt von Rückschlägen. Heute, mit neun Jahren, arbeiten wir immer noch an Dingen wie Geraderichtung und Selbsthaltung. Aber Emeraude ist zu einem wunderbaren, sensiblen und äußerst kooperativen Reitpferd herangewachsen.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://herzenssachepferd.ch/wp-content/uploads/2023/09/Webversion_IMG_4287_cJessicaFreymark.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://herzenssachepferd.ch/wp-content/uploads/2023/09/Webversion_IMG_4287_cJessicaFreymark-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-15592" srcset="https://herzenssachepferd.ch/wp-content/uploads/2023/09/Webversion_IMG_4287_cJessicaFreymark-980x653.jpg 980w, https://herzenssachepferd.ch/wp-content/uploads/2023/09/Webversion_IMG_4287_cJessicaFreymark-480x320.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1024px, 100vw" /></a></figure>



<p>In diesem Sommer hatte unser Stall ein Kinderlager, und wir dachten zunächst, dass das für Emeraude zu stressig sein könnte. Dennoch brachten wir sie zusammen mit den anderen Pferden zum Putzplatz, und sie zeigte sich völlig entspannt. Sie trug die Kinder gelassen und zuverlässig durchs Gelände. Sie wurde sogar zu einem ihrer Lieblingspferde, weil sie so fein kommuniziert und auf die Stimme hört.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://herzenssachepferd.ch/wp-content/uploads/2023/09/IMG_2491.jpeg"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="710" src="https://herzenssachepferd.ch/wp-content/uploads/2023/09/IMG_2491-1024x710.jpeg" alt="" class="wp-image-15595" srcset="https://herzenssachepferd.ch/wp-content/uploads/2023/09/IMG_2491-980x679.jpeg 980w, https://herzenssachepferd.ch/wp-content/uploads/2023/09/IMG_2491-480x333.jpeg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1024px, 100vw" /></a></figure>



<p>Diese jahrelange Grundlagenarbeit, wenn auch nicht immer freiwillig, hat sich mehr als gelohnt. Jetzt kann ich mit Emeraude stehenbleiben, während andere Pferde davon galoppieren. Obwohl sie immer noch Dörfer mit viel Verkehr und Zivilisation faszinierend findet, ist sie aufmerksam und nimmt unsere Unterstützung an. Hat Emeraude nun &#8222;zu viel Kraft&#8220; für das Reiten? Ganz im Gegenteil, sie ist stark genug geworden, um ruhig zu bleiben und in Kommunikation zu bleiben. Schon von Anfang an war sie die ranghöchste Stute in unserem Offenstall, und es gab nie Diskussionen darüber.</p>



<p class="has-text-color" style="color:#4e115d">Es dauert so lange es dauert und die rascheste Lösung ist selten die beste</p>



<p>Unsere Botschaft ist klar: Es dauert so lange, wie es dauert. Wir können dir deine Sorgen nehmen, dass ein Pferd ab einem bestimmten Alter zu stark wird. Mera hat auch schon 11-jährige und noch ältere Pferde angeritten, und das war kein Hindernis. Viel wichtiger ist, dass sich das Pferd sicher fühlt, die Aufgaben versteht und umsetzen kann, sich gesehen fühlt und nicht als Befehlsempfänger agiert. </p>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://herzenssachepferd.ch/wp-content/uploads/2023/09/Webversion_IMG_4262_cJessicaFreymark.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://herzenssachepferd.ch/wp-content/uploads/2023/09/Webversion_IMG_4262_cJessicaFreymark-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-15599" srcset="https://herzenssachepferd.ch/wp-content/uploads/2023/09/Webversion_IMG_4262_cJessicaFreymark-980x653.jpg 980w, https://herzenssachepferd.ch/wp-content/uploads/2023/09/Webversion_IMG_4262_cJessicaFreymark-480x320.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1024px, 100vw" /></a></figure>



<p>Für uns haben Pferde Mitspracherecht, ohne dass Führung und Klarheit verloren gehen. Es gibt verschiedene Wege, die zu einer erfolgreichen Partnerschaft führen. Pferde müssen nicht geritten werden, um glücklich oder ausgelastet zu sein, aber für viele Mensch-Pferd-Paare ist das Reiten eine wunderbare Sache, vorausgesetzt, das Pferd ist physisch und mental dazu in der Lage, und du ebenso.</p>



<p>Mit diesem Ansatz kannst du geduldig und einfühlsam auf die Bedürfnisse deines Pferdes eingehen, was letztendlich zu einer tieferen Bindung und einer erfolgreichen Partnerschaft führt. Meine Erfahrungen mit Emeraude sind ein Beispiel dafür, dass es nie zu spät ist, eine positive Verbindung aufzubauen und gemeinsam zu wachsen und dass auch längere &#8222;Durststrecken&#8220; nicht bedeuten, dass sich nichts verändert.</p>



<p>Viel Freude mit Deinem Pferd &#8211; und nehmt Euch die Zeit, die es braucht!</p>



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<p>Der Beitrag <a href="https://herzenssachepferd.ch/die-bedeutung-von-zeit-und-geduld-im-pferdetraining/">Zeit und Geduld beim Anreiten</a> erschien zuerst auf <a href="https://herzenssachepferd.ch">Herzenssache Pferd</a>.</p>
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